{"id":5458,"date":"2025-12-05T23:47:43","date_gmt":"2025-12-05T23:47:43","guid":{"rendered":"http:\/\/edenshealth.de\/?page_id=5458"},"modified":"2026-09-17T21:03:41","modified_gmt":"2026-09-17T21:03:41","slug":"gruener-tee-camellia-sinensis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wiki-archiv\/gruener-tee-camellia-sinensis\/","title":{"rendered":"Green tea (Camellia sinensis)"},"content":{"rendered":"<style>.awb-menu__main-li{border-bottom:1px solid rgba(85,136,59,0.18);padding:5px 0;margin:0;}.awb-menu__main-li:last-child{border-bottom:none;}li.wiki-cat-heading{border-bottom:none;margin-top:22px;padding-top:0;}li.wiki-cat-heading:first-child{margin-top:0;}li.wiki-cat-heading > a.awb-menu__main-a{pointer-events:none;cursor:default;font-weight:700;color:#55883b;text-transform:uppercase;font-size:0.72rem;letter-spacing:0.06em;padding-bottom:6px;border-bottom:2px solid #c1e899;display:inline-block;}<\/style>\n<div style=\"position:relative;width:100%;min-height:60vh;height:560px;max-height:70vh;background-image:url('https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/gruenertee-hero4k-scaled.jpg');background-size:cover;background-position:center;overflow:hidden;margin:0 0 -1px 0;\">\n<div style=\"position:absolute;top:0;left:0;right:0;height:45%;background:linear-gradient(180deg, rgba(20,15,5,0.40) 0%, rgba(20,15,5,0) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:0;left:0;right:0;height:60%;background:linear-gradient(180deg, rgba(252,250,246,0) 0%, rgba(252,250,246,0.55) 55%, rgba(252,250,246,1) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:14%;left:0;right:0;padding:0 6%;text-align:left;\">\n<h1 style=\"color:#ffffff;font-size:2.6rem;font-weight:600;margin:0;text-shadow:0 2px 16px rgba(0,0,0,0.55);letter-spacing:-0.5px;\">Green tea (Camellia sinensis)<\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"eh-arch\">\n<div class=\"ea-steck\">\n<div>\n<div class=\"k\">Familie<\/div>\n<div class=\"v\">Teestrauchgew\u00e4chse<small>Camellia sinensis - dieselbe Pflanze wie Schwarztee<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Verwendet wird<\/div>\n<div class=\"v\">Das junge Blatt<small>nach der Ernte erhitzt, damit es nicht oxidiert<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Geschmack<\/div>\n<div class=\"v\">Grasig bis umami<small>je nach Sorte und Zubereitung; zu hei\u00df aufgegossen bitter<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Origin<\/div>\n<div class=\"v\">China und Japan<small>der Unterschied zwischen beiden ist ein Herstellungsschritt<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Wirkstoffe<\/div>\n<div class=\"v\">Catechine und L-Theanin<small>EGCG als bekanntestes, L-Theanin f\u00fcr die ruhige Wachheit<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Wichtig<\/div>\n<div class=\"v\">Extrakte anders bewerten<small>hochdosierte Gr\u00fcntee-Extrakte k\u00f6nnen die Leber sch\u00e4digen<\/small><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ea-body\">\n<nav class=\"ea-nav\">\n<div class=\"t\">Auf dieser Seite<\/div>\n<p><a href=\"#herkunft\">Origin<\/a><a href=\"#nutzen\">Nutzen<\/a><a href=\"#inhalt\">Ingredients<\/a><a href=\"#kombi\">Verst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dft<\/a><a href=\"#gerichte\">Zu welchem Gericht<\/a><a href=\"#hausmittel\">Als Hausmittel<\/a><a href=\"#tradition\">Ayurveda &amp; TCM<\/a><a href=\"#warn\">Warnhinweise<\/a><a href=\"#passend\">Passend zum Thema<\/a><a href=\"#quellen\">Sources<\/a><\/p>\n<div class=\"box\"><b>Kurz gesagt<\/b>Gr\u00fcner und schwarzer Tee kommen von derselben Pflanze - der Unterschied ist nur, ob das Blatt oxidieren durfte. Als Getr\u00e4nk ist Gr\u00fcntee gut untersucht und unproblematisch; bei hochdosierten Extrakten sieht es anders aus, dort gibt es dokumentierte Lebersch\u00e4den. Und: nicht mit kochendem Wasser aufgie\u00dfen.<\/div>\n<\/nav>\n<div>\n<section class=\"ea-k\" id=\"herkunft\">\n<h2><span>Origin<\/span>Eine Pflanze, alle Teesorten<\/h2>\n<div class=\"eh-kraeuter-img\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271200%27%20height%3D%27800%27%20viewBox%3D%270%200%201200%20800%27%3E%3Crect%20width%3D%271200%27%20height%3D%27800%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-kraeuter-gruenertee.jpg\" alt=\"Gr\u00fcner Tee Bl\u00e4tter in Sonnenlicht\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:14px;border:2px solid rgba(201,162,75,0.4);box-shadow:0 8px 24px rgba(23,58,36,0.15);\" loading=\"lazy\"><\/div>\n<p class=\"ea-satz\">Gr\u00fcner Tee, wei\u00dfer Tee, Oolong, Schwarztee, Pu-Erh - das sind nicht f\u00fcnf Pflanzen, sondern f\u00fcnf Arten, mit dem Blatt derselben Pflanze umzugehen.<\/p>\n<p class=\"ea-drop\">Der Teestrauch stammt aus dem Grenzgebiet von S\u00fcdwestchina, Nordmyanmar und Assam. Zwei Variet\u00e4ten sind wichtig: die kleinbl\u00e4ttrige chinesische Form <em>sinensis<\/em>, die k\u00fchlere H\u00f6henlagen vertr\u00e4gt und feinere Tees liefert, und die gro\u00dfbl\u00e4ttrige <em>assamica<\/em>, die kr\u00e4ftigere, gerbstoffreichere Bl\u00e4tter f\u00fcr Schwarztee hervorbringt. Unbeschnitten w\u00fcrde ein Teestrauch zum Baum werden; in der Kultur h\u00e4lt man ihn auf H\u00fcfth\u00f6he, damit die jungen Triebe erreichbar bleiben.<\/p>\n<p><strong>Der Unterschied zwischen den Teesorten liegt allein in der Verarbeitung.<\/strong> Nach dem Pfl\u00fccken beginnen Enzyme im Blatt, die Catechine zu oxidieren - umgangssprachlich \u201efermentieren\u201c, obwohl keine Mikroorganismen beteiligt sind. F\u00fcr <strong>Gr\u00fcntee<\/strong> wird dieser Prozess sofort gestoppt: in China durch R\u00f6sten in der Pfanne, in Japan durch D\u00e4mpfen. Deshalb schmeckt japanischer Gr\u00fcntee grasig-marin und chinesischer eher nussig-r\u00f6stig. F\u00fcr <strong>Schwarztee<\/strong> l\u00e4sst man die Oxidation vollst\u00e4ndig ablaufen, f\u00fcr <strong>Oolong<\/strong> teilweise, f\u00fcr <strong>wei\u00dfen Tee<\/strong> gar nicht - der wird nur gewelkt und getrocknet.<\/p>\n<p>Kulturell ist Tee nach Wasser das meistgetrunkene Getr\u00e4nk der Welt. In China reicht seine Geschichte \u00fcber zweitausend Jahre zur\u00fcck; die japanische Teezeremonie hat ihn zu einer eigenen Kunstform gemacht; in Marokko ist Gr\u00fcntee mit Minze das Gastfreundschaftsgetr\u00e4nk schlechthin. Und f\u00fcr die Forschung ist er interessant geworden, weil in ostasiatischen Beobachtungsstudien regelm\u00e4\u00dfiger Gr\u00fcnteekonsum mit niedrigeren Raten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"nutzen\">\n<h2><span>Nutzen<\/span>Was der gr\u00fcne Tee f\u00fcr dich tut<\/h2>\n<p class=\"ea-drop\">Beim Gr\u00fcntee gibt es zwei Ebenen, die man auseinanderhalten muss: das <strong>Getr\u00e4nk<\/strong> und den <strong>Extrakt<\/strong>. Beim Getr\u00e4nk ist die Lage angenehm klar. Gro\u00dfe Beobachtungsstudien aus Japan und China verbinden regelm\u00e4\u00dfigen Gr\u00fcnteekonsum mit einem etwas niedrigeren Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einer etwas niedrigeren Gesamtsterblichkeit. Das sind Zusammenh\u00e4nge, keine Beweise - Menschen, die viel Gr\u00fcntee trinken, unterscheiden sich in vielem von denen, die es nicht tun. Aber die Richtung ist \u00fcber viele Studien hinweg konsistent, und ein Getr\u00e4nk ohne Kalorien und mit gutem Sicherheitsprofil ist eine vern\u00fcnftige Gewohnheit.<\/p>\n<p>Der ber\u00fchmteste Inhaltsstoff ist <strong>EGCG<\/strong> (Epigallocatechingallat), ein Catechin mit beeindruckenden antioxidativen und zellbiologischen Eigenschaften im Labor. Bei Interventionsstudien am Menschen fallen die Ergebnisse deutlich n\u00fcchterner aus: F\u00fcr Gewichtsabnahme sind die Effekte so klein, dass sie im Alltag keine Rolle spielen; f\u00fcr Blutfette und Blutdruck gibt es kleine, uneinheitliche Effekte; die vielen Krebspr\u00e4ventions-Hypothesen haben sich in kontrollierten Studien bisher nicht best\u00e4tigt. Das ist ein Laborwert, kein Heilversprechen - und bei EGCG ein besonders klares Beispiel daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Eine Besonderheit, die zu wenig beachtet wird, ist das <strong>L-Theanin<\/strong>. Diese Aminos\u00e4ure kommt fast nur im Tee vor und wirkt entspannend, ohne m\u00fcde zu machen. In Kombination mit Koffein ergibt das die charakteristische \u201eruhige Wachheit\u201c - Tee macht anders wach als Kaffee, und das ist keine Einbildung, sondern messbar. Besonders hoch ist der Theaningehalt in beschatteten japanischen Tees wie Gyokuro und Matcha.<\/p>\n<p>Und dann der Punkt, der auf diese Seite geh\u00f6rt, weil er aktuell und ernst ist: <strong>Hochdosierte Gr\u00fcntee-Extrakte sind nicht dasselbe wie Gr\u00fcntee.<\/strong> Die europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit hat nach der Auswertung von Fallberichten festgestellt, dass Zubereitungen mit 800 Milligramm EGCG und mehr pro Tag mit Lebersch\u00e4den in Verbindung stehen. Beim Aufguss ist das kein Thema - daf\u00fcr m\u00fcsste man unrealistische Mengen trinken. Bei Kapseln und \u201eFatburner\u201c-Produkten mit konzentriertem Extrakt schon. Wer solche Pr\u00e4parate nimmt, sollte die EGCG-Menge auf dem Etikett kennen.<\/p>\n<div class=\"ea-zahlen\">\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Eine Pflanze<\/b><span>gr\u00fcn, wei\u00df, Oolong, schwarz - der Unterschied ist nur die Oxidation<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>70\u201380 \u00b0C<\/b><span>die richtige Aufgusstemperatur; kochendes Wasser macht bitter<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>L-Theanin<\/b><span>die Aminos\u00e4ure f\u00fcr die ruhige Wachheit - fast nur im Tee<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>800 mg EGCG<\/b><span>ab dieser Menge aus Extrakten sieht die EFSA ein Leberrisiko<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"inhalt\">\n<h2><span>Ingredients<\/span>Das steckt im Blatt<\/h2>\n<p>Die wichtigste Stoffgruppe sind die <strong>Catechine<\/strong>, die bis zu 30 Prozent der Trockenmasse ausmachen k\u00f6nnen. Das bekannteste ist <strong>EGCG<\/strong>, daneben stehen EGC, ECG und Epicatechin. Sie sind f\u00fcr den herben, leicht adstringierenden Geschmack verantwortlich und f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil der antioxidativen Wirkung. Beim Schwarztee werden sie w\u00e4hrend der Oxidation zu Theaflavinen und Thearubiginen umgebaut - deshalb ist Schwarztee dunkel und schmeckt weniger grasig, und deshalb hat er ein anderes Polyphenolprofil.<\/p>\n<p><strong>Koffein<\/strong> enth\u00e4lt Gr\u00fcntee \u00e4hnlich viel wie Kaffee bezogen auf das Trockengewicht, aber pro Tasse deutlich weniger, weil man weniger Material verwendet - etwa 20 bis 45 Milligramm gegen\u00fcber 80 bis 120 bei Kaffee. Wichtiger ist, dass es im Tee teilweise an Gerbstoffe gebunden vorliegt und dadurch langsamer aufgenommen wird. Zusammen mit dem <strong>L-Theanin<\/strong>, das die anregende Wirkung gl\u00e4ttet, ergibt das den milderen, l\u00e4nger anhaltenden Effekt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zubereitung folgen daraus zwei klare Regeln. Erstens: <strong>nicht mit kochendem Wasser aufgie\u00dfen.<\/strong> Bei 70 bis 80 Grad l\u00f6sen sich Aminos\u00e4uren und die milderen Aromastoffe gut, die bitteren Catechine dagegen langsamer - bei 100 Grad ist es umgekehrt, und der Tee wird bitter und adstringierend. Zweitens: <strong>nicht zu lange ziehen lassen.<\/strong> Zwei bis drei Minuten reichen; danach dominieren Gerbstoffe. Und ein praktischer Hinweis zum Eisen: Die Gerbstoffe binden pflanzliches Eisen deutlich - wer Eisen aufbaut, trinkt Tee zwischen den Mahlzeiten, nicht dazu.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"kombi\">\n<h2><span>Verst\u00e4rkte Kombinationen<\/span>Was den gr\u00fcnen Tee st\u00e4rker macht<\/h2>\n<p>Temperatur und Zeit entscheiden \u00fcber Geschmack und Bek\u00f6mmlichkeit - mehr als jede Sorte.<\/p>\n<div class=\"ea-kombi\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Temperatur<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">mit <i>70\u201380 \u00b0C<\/i><\/div>\n<p>Wasser aufkochen, f\u00fcnf Minuten stehen lassen oder eine Tasse kaltes Wasser zugeben - dann stimmt es.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Zeit<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">mit <i>2\u20133 Minuten<\/i><\/div>\n<p>L\u00e4nger bringt keine bessere Wirkung, nur mehr Bitterkeit.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Zitrone<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">mit <i>Vitamin C<\/i><\/div>\n<p>Vitamin C stabilisiert die Catechine im Magen - ein Spritzer Zitrone erh\u00f6ht ihre Aufnahme messbar.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">mint<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">mit <i>frischer Minze<\/i><\/div>\n<p>Der marokkanische Klassiker - und eine gute Art, Gr\u00fcntee auch am Nachmittag zu trinken.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Zweitaufguss<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">mit <i>mehrfachem Aufgie\u00dfen<\/i><\/div>\n<p>Gute Bl\u00e4tter geben zwei bis drei Aufg\u00fcsse her, jeder mit eigenem Charakter.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Ruhe<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">mit <i>L-Theanin statt Kaffee<\/i><\/div>\n<p>Wer von Kaffee unruhig wird, kommt mit Tee oft besser zurecht - dieselbe Wachheit, weniger Zittern.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3 class=\"ea-beisst-h\"><span>Was sich bei\u00dft<\/span>Diese Kombinationen lieber lassen<\/h3>\n<div class=\"ea-kombi beisst\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Wasser<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">nicht <i>kochend aufgie\u00dfen<\/i><\/div>\n<p>Bei 100 Grad wird Gr\u00fcntee bitter und adstringierend - das ist der h\u00e4ufigste Fehler.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Extrakte<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">nicht <i>hochdosiert als Kapsel<\/i><\/div>\n<p>Ab etwa 800 mg EGCG t\u00e4glich aus Extrakten sieht die EFSA ein Risiko f\u00fcr Lebersch\u00e4den.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">iron<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">nicht <i>zur eisenreichen Mahlzeit<\/i><\/div>\n<p>Die Gerbstoffe binden pflanzliches Eisen - zwischen den Mahlzeiten trinken.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Abend<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">nicht <i>sp\u00e4t am Tag<\/i><\/div>\n<p>Das Koffein wirkt milder, aber l\u00e4nger - bei empfindlichen Menschen bis in die Nacht.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Medikamente<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">nicht <i>gleichzeitig mit Tabletten<\/i><\/div>\n<p>Gerbstoffe k\u00f6nnen die Aufnahme mancher Wirkstoffe beeinflussen - Abstand halten.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Erwartung<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">nicht als <i>Abnehmmittel<\/i><\/div>\n<p>Die Effekte auf das Gewicht sind in Studien so klein, dass sie im Alltag keine Rolle spielen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"gerichte\">\n<h2><span>Zu welchem Gericht<\/span>Wo er hingeh\u00f6rt<\/h2>\n<ul class=\"ea-gerichte\">\n<li><span class=\"g\">Sencha<\/span><span class=\"w\">Der japanische Alltagstee - ged\u00e4mpft, grasig, 70 Grad, zwei Minuten.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Gyokuro<\/span><span class=\"w\">Beschattet gewachsen, sehr theaninreich, bei 50\u201360 Grad aufgegossen.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Matcha<\/span><span class=\"w\">Gemahlenes Blattpulver, aufgeschlagen - hier trinkt man das ganze Blatt mit.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Gunpowder<\/span><span class=\"w\">Der gerollte chinesische Gr\u00fcntee - Basis f\u00fcr marokkanischen Minztee.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Marokkanischer Minztee<\/span><span class=\"w\">Gunpowder, viel frische Minze, Zucker, aus der H\u00f6he eingegossen.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Kaltaufguss<\/span><span class=\"w\">Bl\u00e4tter \u00fcber Nacht in kaltem Wasser - s\u00fc\u00dfer, fast ohne Bitterkeit und mit weniger Koffein.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Matcha-Latte<\/span><span class=\"w\">Mit warmer Milch aufgesch\u00e4umt - deutlich milder als pur.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Gr\u00fcntee-Eis<\/span><span class=\"w\">Matcha in Eiscreme - die bekannteste K\u00fcchenverwendung.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Ochazuke<\/span><span class=\"w\">Japanisch: Reis mit gr\u00fcnem Tee \u00fcbergossen, mit Lachs oder Umeboshi.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">R\u00e4ucherei<\/span><span class=\"w\">Bl\u00e4tter zum R\u00e4uchern von Fisch und Ente - ein chinesischer K\u00fcchentrick.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"ea-tipp\"><b>Faustregel:<\/b> Nie mit kochendem Wasser aufgie\u00dfen - 70 bis 80 Grad, zwei bis drei Minuten. Wasser kochen, kurz stehen lassen, dann aufgie\u00dfen; das allein verwandelt bitteren Gr\u00fcntee in einen guten. Gute Bl\u00e4tter geben zwei bis drei Aufg\u00fcsse her. Und zwischen den Mahlzeiten trinken, wenn du auf deinen Eisenwert achtest.<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"hausmittel\">\n<h2><span>Als Hausmittel<\/span>Der Kaltaufguss<\/h2>\n<div class=\"ea-rezept\">\n<div>\n<div class=\"k\">So geht&#8217;s<\/div>\n<h3>Gr\u00fcner Tee kalt angesetzt<\/h3>\n<ol>\n<li>Zwei geh\u00e4ufte Teel\u00f6ffel losen Gr\u00fcntee - Sencha oder Bancha eignen sich gut - in eine Kanne oder Flasche geben.<\/li>\n<li>Mit einem Liter kaltem Wasser aufgie\u00dfen und verschlossen sechs bis zehn Stunden in den K\u00fchlschrank stellen, am besten \u00fcber Nacht.<\/li>\n<li>Abseihen und innerhalb eines Tages trinken. Der Aufguss ist deutlich s\u00fc\u00dfer und milder als hei\u00df zubereiteter Tee - ohne jede Bitterkeit.<\/li>\n<li>Wer mag, gibt vor dem Ziehen ein paar Minzbl\u00e4tter, eine Scheibe Ingwer oder Zitronenschale dazu.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Wof\u00fcr<\/div>\n<p>Als Sommergetr\u00e4nk und f\u00fcr alle, die Gr\u00fcntee hei\u00df zu bitter finden. Die Kaltextraktion ist keine Esoterik, sondern Chemie: Bei niedriger Temperatur l\u00f6sen sich die s\u00fc\u00dflichen Aminos\u00e4uren - allen voran L-Theanin - gut, die bitteren Catechine und ein gro\u00dfer Teil des Koffeins dagegen kaum. Das Ergebnis ist ein milder, fast s\u00fc\u00dfer Tee mit deutlich weniger anregender Wirkung, der auch am Abend geht.<\/p>\n<div class=\"k\" style=\"margin-top:14px\">Menge<\/div>\n<p>Nach Belieben, wie Wasser. Weil deutlich weniger Koffein \u00fcbergeht als beim hei\u00dfen Aufguss, ist er auch f\u00fcr empfindliche Menschen gut vertr\u00e4glich. Wichtig: Der Kaltansatz ist nicht keimfrei - im K\u00fchlschrank ansetzen, innerhalb eines Tages verbrauchen und nicht bei Zimmertemperatur stehen lassen. Wer auf seinen Eisenwert achtet, trinkt auch diesen Tee zwischen den Mahlzeiten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"tradition\">\n<h2><span>Ayurveda &amp; TCM<\/span>Was die alten Systeme sagen<\/h2>\n<div class=\"ea-trad\">\n<div>\n<h3>Ayurveda<\/h3>\n<p>Tee ist im klassischen Ayurveda nicht vertreten, wird in der modernen Praxis aber als bitter-herb, leicht und k\u00fchlend eingeordnet: <em>Pitta<\/em> and <em>Kapha<\/em> senkend, f\u00fcr <em>Vata<\/em> in gr\u00f6\u00dferen Mengen ung\u00fcnstig, weil Bitteres und Koffein austrocknen und aufregen. F\u00fcr hitzige, tr\u00e4ge Konstitutionen passt Gr\u00fcntee damit gut, f\u00fcr nerv\u00f6se und trockene weniger - eine Einordnung nach Prinzip, keine \u00dcberlieferung.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Traditional Chinese Medicine<\/h3>\n<p>In der chinesischen Medizin ist Tee als <strong>L\u00fc Cha<\/strong> seit langem gef\u00fchrt und gilt als bitter, s\u00fc\u00df und <strong>k\u00fchl<\/strong> - er kl\u00e4rt Hitze, hellt den Geist auf, f\u00f6rdert die Verdauung fetter Speisen und leitet Feuchtigkeit aus. Genau deshalb wird er dort traditionell zu fettem Essen getrunken. Bei K\u00e4ltezust\u00e4nden, schwacher Verdauung und in der Schwangerschaft gilt er als zur\u00fcckhaltend einzusetzen, und auf n\u00fcchternen Magen wird ausdr\u00fccklich davon abgeraten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"warn\">\n<h2><span>Warnhinweise<\/span>Wann du aufpassen solltest<\/h2>\n<div class=\"ea-warn\">\n<h3>Bitte beachten<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Hochdosierte Extrakte:<\/strong> ab etwa 800 mg EGCG t\u00e4glich aus Extrakten hat die EFSA ein Risiko f\u00fcr Lebersch\u00e4den festgestellt - f\u00fcr das Getr\u00e4nk gilt das nicht.<\/li>\n<li><strong>Eisen:<\/strong> die Gerbstoffe binden pflanzliches Eisen deutlich - bei Eisenmangel zwischen den Mahlzeiten trinken.<\/li>\n<li><strong>Koffein:<\/strong> in Schwangerschaft und Stillzeit gilt eine Obergrenze f\u00fcr die t\u00e4gliche Koffeinmenge - Tee z\u00e4hlt mit.<\/li>\n<li><strong>Medikamente:<\/strong> Gerbstoffe k\u00f6nnen die Aufnahme mancher Wirkstoffe beeinflussen - zeitlichen Abstand halten.<\/li>\n<li><strong>N\u00fcchtern:<\/strong> auf leeren Magen f\u00fchrt starker Gr\u00fcntee bei vielen Menschen zu \u00dcbelkeit.<\/li>\n<li><strong>Keine Abnehmhilfe:<\/strong> die Effekte auf das K\u00f6rpergewicht sind in Studien zu klein, um im Alltag eine Rolle zu spielen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Diese Seite informiert und ersetzt keine \u00e4rztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte abkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"passend\">\n<h2><span>Passend zum Thema<\/span>Weiterlesen und mitkochen<\/h2>\n<div class=\"ea-passend\"><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/ginkgo-ginkgo-biloba\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">ginkgo<\/span><span class=\"d\">Die andere ostasiatische Pflanze mit differenzierter Studienlage.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/zistrose-cistus-incanus\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Rockrose<\/span><span class=\"d\">Polyphenole aus dem Mittelmeerraum - ganz andere Datenlage.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/hagebutte-rosa-canina\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">rose hip<\/span><span class=\"d\">Vitamin C als Partner der Catechine.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/gruener-tee-lose-sencha\/\"><span class=\"art\">Unser Shop<\/span><span class=\"n\">Gr\u00fcner Tee, lose (Sencha)<\/span><span class=\"d\">Loses Blatt statt Beutel - das schmeckt man sofort.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/gruentee-extrakt\/\"><span class=\"art\">Unser Shop<\/span><span class=\"n\">Green tea extract<\/span><span class=\"d\">Konzentriert - hier auf die EGCG-Menge pro Tagesdosis achten.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/hagebuttentee\/\"><span class=\"art\">Unser Shop<\/span><span class=\"n\">Rosehip tea<\/span><span class=\"d\">Koffeinfreie Alternative f\u00fcr den Abend.<\/span><\/a><\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Shop-Links f\u00fchren zu unseren Produktseiten; dort ist gekennzeichnet, wenn ein Partner beteiligt ist.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k ea-quellen\" id=\"quellen\">\n<h2><span>Sources<\/span>Worauf sich das st\u00fctzt<\/h2>\n<ol>\n<li>EFSA Panel on Food Additives: <em>Scientific opinion on the safety of green tea catechins.<\/em> EFSA Journal 2018; 16(4): 5239 - Leberrisiko ab etwa 800 mg EGCG t\u00e4glich aus Extrakten.<\/li>\n<li>Kuriyama S et al. <em>Green tea consumption and mortality due to cardiovascular disease, cancer, and all causes in Japan: the Ohsaki study.<\/em> JAMA 2006; 296(10): 1255\u20131265.<\/li>\n<li>Jurgens TM et al. <em>Green tea for weight loss and weight maintenance in overweight or obese adults.<\/em> Cochrane Database of Systematic Reviews 2012; CD008650.<\/li>\n<li>Nobre AC, Rao A, Owen GN. <em>L-theanine, a natural constituent in tea, and its effect on mental state.<\/em> Asia Pacific Journal of Clinical Nutrition 2008; 17(S1): 167\u2013168.<\/li>\n<li>Blaschek W (Hrsg.): <em>Wichtl - Teedrogen und Phytopharmaka.<\/em> 6. Auflage 2016, Monographie <em>Theae viridis folium<\/em>.<\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcner Tee (Camellia sinensis) Familie Teestrauchgew\u00e4chseCamellia sinensis - dieselbe Pflanze wie Schwarztee Verwendet wird Das junge Blattnach der Ernte erhitzt, damit es nicht oxidiert Geschmack Grasig bis umamije nach Sorte und Zubereitung; zu hei\u00df aufgegossen bitter Herkunft China und Japander Unterschied zwischen beiden ist ein Herstellungsschritt Wirkstoffe Catechine und L-TheaninEGCG als bekanntestes, L-Theanin f\u00fcr die<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":7041,"parent":5278,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-5458","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5458"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9788,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5458\/revisions\/9788"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5278"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}