{"id":5568,"date":"2025-12-05T23:56:47","date_gmt":"2025-12-05T23:56:47","guid":{"rendered":"http:\/\/edenshealth.de\/?page_id=5568"},"modified":"2026-09-18T10:46:03","modified_gmt":"2026-09-18T10:46:03","slug":"linde-tilia-cordata","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wiki-archiv\/linde-tilia-cordata\/","title":{"rendered":"Linde (Tilia cordata)"},"content":{"rendered":"<style>.awb-menu__main-li{border-bottom:1px solid rgba(85,136,59,0.18);padding:5px 0;margin:0;}.awb-menu__main-li:last-child{border-bottom:none;}li.wiki-cat-heading{border-bottom:none;margin-top:22px;padding-top:0;}li.wiki-cat-heading:first-child{margin-top:0;}li.wiki-cat-heading > a.awb-menu__main-a{pointer-events:none;cursor:default;font-weight:700;color:#55883b;text-transform:uppercase;font-size:0.72rem;letter-spacing:0.06em;padding-bottom:6px;border-bottom:2px solid #c1e899;display:inline-block;}<\/style>\n<div style=\"position:relative;width:100%;min-height:60vh;height:560px;max-height:70vh;background-image:url('https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/linde-hero4k-scaled.jpg');background-size:cover;background-position:center;overflow:hidden;margin:0 0 -1px 0;\">\n<div style=\"position:absolute;top:0;left:0;right:0;height:45%;background:linear-gradient(180deg, rgba(20,15,5,0.40) 0%, rgba(20,15,5,0) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:0;left:0;right:0;height:60%;background:linear-gradient(180deg, rgba(252,250,246,0) 0%, rgba(252,250,246,0.55) 55%, rgba(252,250,246,1) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:14%;left:0;right:0;padding:0 6%;text-align:left;\">\n<h1 style=\"color:#ffffff;font-size:2.6rem;font-weight:600;margin:0;text-shadow:0 2px 16px rgba(0,0,0,0.55);letter-spacing:-0.5px;\">Linde (Tilia cordata)<\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"eh-arch\">\n<div class=\"ea-steck\">\n<div>\n<div class=\"k\">Botanischer Name<\/div>\n<div class=\"v\">Tilia cordata<small>Malvengew\u00e4chs (Malvaceae)<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Alter<\/div>\n<div class=\"v\">Bis 1000 Jahre<small>Dorflinden \u00fcberdauern Generationen<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Verwendeter Teil<\/div>\n<div class=\"v\">Der ganze Baum<small>Bl\u00fcten, Bl\u00e4tter, Bast, Holz, Honig<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Bl\u00fctezeit<\/div>\n<div class=\"v\">Juni bis Juli<small>sp\u00e4t - deshalb die letzte gro\u00dfe Bienenweide<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Holz<\/div>\n<div class=\"v\">Bildhauerholz<small>weich, faserarm, geruchsneutral<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Arznei<\/div>\n<div class=\"v\">Siehe Lindenbl\u00fcten<small>die Teedroge hat eine eigene Seite<\/small><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ea-body\">\n<nav class=\"ea-nav\">\n<div class=\"t\">Auf dieser Seite<\/div>\n<p><a href=\"#herkunft\">Origin<\/a><a href=\"#nutzen\">Nutzen<\/a><a href=\"#inhalt\">Ingredients<\/a><a href=\"#kombi\">Verst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dft<\/a><a href=\"#gerichte\">In der K\u00fcche<\/a><a href=\"#hausmittel\">Als Hausmittel<\/a><a href=\"#tradition\">Ayurveda &amp; TCM<\/a><a href=\"#warn\">Warnhinweise<\/a><a href=\"#passend\">Passend zum Thema<\/a><a href=\"#quellen\">Sources<\/a><\/p>\n<div class=\"box\"><b>Kurz gesagt<\/b><\/p>\n<p>Diese Seite handelt vom Baum, nicht von der Teedroge - f\u00fcr Lindenbl\u00fcten als Schwitzmittel bei Erk\u00e4ltung gibt es eine eigene Seite im Archiv. Hier geht es um die Linde als Dorfmittelpunkt, als Bienenweide, als Bastlieferant und vor allem als das Holz, aus dem in Mitteleuropa jahrhundertelang die Alt\u00e4re geschnitzt wurden. Nebenbei sind Lindenbl\u00e4tter ein hervorragendes, v\u00f6llig untersch\u00e4tztes Wildgem\u00fcse - mild, zart und in riesigen Mengen verf\u00fcgbar.<\/p>\n<\/div>\n<\/nav>\n<div>\n<section class=\"ea-k\" id=\"herkunft\">\n<h2><span>Origin<\/span>Der Baum, unter dem Recht gesprochen wurde<\/h2>\n<div class=\"eh-kraeuter-img\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271200%27%20height%3D%27800%27%20viewBox%3D%270%200%201200%20800%27%3E%3Crect%20width%3D%271200%27%20height%3D%27800%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-kraeuter-linde.jpg\" alt=\"Lindenbl\u00fcten vor blauem Himmel\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:14px;border:2px solid rgba(201,162,75,0.4);box-shadow:0 8px 24px rgba(23,58,36,0.15);\" loading=\"lazy\"><\/div>\n<p class=\"ea-satz\">Die Linde stand in der Mitte des Dorfs, und unter ihr wurde getanzt, verhandelt und Recht gesprochen - \u00fcber Jahrhunderte, am selben Ort.<\/p>\n<p class=\"ea-drop\">Zwei Arten teilen sich Mitteleuropa: Die Winterlinde <em>Tilia cordata<\/em> hat kleinere, unterseits blaugr\u00fcne Bl\u00e4tter mit rostbraunen Haarb\u00fcscheln in den Aderwinkeln und bl\u00fcht sp\u00e4t. Die Sommerlinde <em>Tilia platyphyllos<\/em> hat gr\u00f6\u00dfere, weichhaarige Bl\u00e4tter, bl\u00fcht zwei Wochen fr\u00fcher und w\u00e4chst schneller. Wo beide zusammenstehen, kreuzen sie sich zur Holl\u00e4ndischen Linde <em>Tilia \u00d7 europaea<\/em> - das ist der Baum, der in vielen Alleen steht. Arzneilich werden Winter- und Sommerlinde gleichwertig verwendet.<\/p>\n<p>Die kulturelle Stellung der Linde in Mitteleuropa hat kein anderer Baum. Sie war der Baum der Freya und blieb nach der Christianisierung der Dorfbaum: Unter der Dorflinde wurde getanzt, unter der Gerichtslinde wurde Recht gesprochen - bis in die fr\u00fche Neuzeit hinein wurden Urteile \u201eunter der Linde\u201c datiert. Sie stand f\u00fcr Gemeinschaft und Ausgleich, w\u00e4hrend die Eiche f\u00fcr Kraft und Kampf stand. Viele dieser B\u00e4ume existieren noch: Die Tanzlinde in Peesten, die Gerichtslinde in Bordesholm, die alte Linde in Schenklengsfeld, die auf \u00fcber tausend Jahre gesch\u00e4tzt wird.<\/p>\n<p>Dass Linden so alt werden, liegt an einer Besonderheit ihres Wuchses. Sie treiben aus dem Stockausschlag wieder aus, k\u00f6nnen hohle St\u00e4mme \u00fcber Jahrhunderte weiter versorgen und bilden sogar Innenwurzeln, die im morschen Stamminneren nach unten wachsen und den Baum von innen neu st\u00fctzen. Ein alter Lindenstamm ist deshalb selten ein einzelner Organismus in dem Sinn, wie man es von einer Fichte erwarten w\u00fcrde, sondern eher eine sich selbst erneuernde Struktur. Das ist der Grund, warum diese B\u00e4ume D\u00f6rfer \u00fcberleben.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"nutzen\">\n<h2><span>Nutzen<\/span>Was die Linde liefert - au\u00dfer Tee<\/h2>\n<p class=\"ea-drop\">Der wichtigste Beitrag der Linde zur Kulturgeschichte ist ihr Holz. Lindenholz ist weich, sehr gleichm\u00e4\u00dfig gefasert, fast frei von Harzen und Gerbstoffen, schwindet wenig und l\u00e4sst sich in jede Richtung schneiden, ohne auszurei\u00dfen. F\u00fcr Bildschnitzer gibt es kein besseres Material, und deshalb sind die gro\u00dfen sp\u00e4tgotischen Alt\u00e4re Mitteleuropas fast ausnahmslos aus Lindenholz: die Arbeiten Tilman Riemenschneiders, der Krakauer Marienaltar von Veit Sto\u00df, unz\u00e4hlige Kruzifixe und Heiligenfiguren. Das englische Wort f\u00fcr Lindenholz, <em>limewood<\/em>, ist in der Kunstgeschichte ein feststehender Begriff.<\/p>\n<p>Die zweite Nutzung ist der Bast. Unter der Rinde liegt eine Schicht z\u00e4her, langer Fasern, die sich nach mehrw\u00f6chigem W\u00e4ssern abl\u00f6sen l\u00e4sst und zu Schn\u00fcren, Matten, K\u00f6rben und Schuhen verarbeitet wurde. In Osteuropa und Russland waren Bastschuhe - <em>Lapti<\/em> - bis ins 20. Jahrhundert das Schuhwerk der Landbev\u00f6lkerung, und f\u00fcr ein einziges Paar, das wenige Wochen hielt, brauchte es den Bast mehrerer junger Linden. Das deutsche Wort \u201eBast\u201c stammt direkt aus dieser Nutzung; wer heute Bastband kauft, bekommt meist Raffia aus Palmbl\u00e4ttern.<\/p>\n<p>Drittens ist die Linde eine der wichtigsten Bienenweiden Mitteleuropas, und zwar an einer besonderen Stelle im Jahr: Sie bl\u00fcht im Juni und Juli, wenn Raps und Obstbl\u00fcte l\u00e4ngst vorbei sind und viele Landschaften in ein Trachtloch fallen. Eine gro\u00dfe, alt gewachsene Linde kann in guten Jahren mehrere Kilo Honig liefern. Lindenbl\u00fctenhonig ist entsprechend charakteristisch - hell, mit einem minzig-frischen Ton, der aus denselben \u00e4therischen \u00d6l-Komponenten stammt, die auch den Tee pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich die Bl\u00e4tter, die praktisch niemand nutzt. Junge Lindenbl\u00e4tter sind mild, zart, leicht schleimig und in enormen Mengen verf\u00fcgbar - ein Baum liefert mehr Blattmasse als ein ganzes Gem\u00fcsebeet. Sie wurden in Notzeiten getrocknet, gemahlen und dem Mehl beigemischt, und sie sind heute ein hervorragendes Wildsalatblatt f\u00fcr alle, die mit dem Sammeln anfangen wollen: eindeutig zu erkennen, nicht verwechselbar mit etwas Giftigem, und im Mai in jedem Park verf\u00fcgbar.<\/p>\n<div class=\"ea-zahlen\">\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Bis 40 m<\/b><span>H\u00f6he einer freistehenden alten Linde<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>\u00dcber 1000<\/b><span>Jahre - das gesch\u00e4tzte Alter der \u00e4ltesten deutschen Linden<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Juni - Juli<\/b><span>die sp\u00e4teste gro\u00dfe Bienentracht im Jahreslauf<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Ca. 530 kg\/m\u00b3<\/b><span>Rohdichte von Lindenholz - sehr leicht und weich<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"inhalt\">\n<h2><span>Ingredients<\/span>Was in Blatt, Bl\u00fcte und Holz steckt<\/h2>\n<p>Die jungen Lindenbl\u00e4tter enthalten Schleimstoffe, Flavonoide und eine erstaunliche Menge Vitamin C und Protein f\u00fcr ein Baumblatt. Der Schleimanteil ist es, der ihnen das leicht samtige Mundgef\u00fchl gibt und sie als Salatblatt angenehm macht. Mit zunehmendem Alter steigt der Gerbstoffgehalt, das Blatt wird z\u00e4h und bitter - deshalb gilt f\u00fcr Lindenbl\u00e4tter die Regel: bis Ende Mai, danach nur noch die frischen Austriebe an Wasserreisern.<\/p>\n<p>In den Bl\u00fcten stecken Flavonoide, allen voran Tilirosid und Quercetinglykoside, sowie Schleimstoffe und ein knappes Prozent \u00e4therisches \u00d6l mit Farnesol als Hauptkomponente. Das ist der Stoff, der Lindenbl\u00fcten und Lindenbl\u00fctenhonig den charakteristisch weichen, s\u00fc\u00dflichen Duft gibt. Die arzneiliche Bewertung dieser Bl\u00fcten - als traditionelles Schwitzmittel bei Erk\u00e4ltung - behandeln wir auf der eigenen Seite zu Lindenbl\u00fcten; hier geht es um den Baum.<\/p>\n<p>Der Bast besteht aus langen Bastfasern, die von Pektinen zusammengehalten werden. Beim wochenlangen W\u00e4ssern zersetzen Bakterien diese Pektine, und die Fasern l\u00f6sen sich voneinander - dasselbe Prinzip wie bei der Flachsr\u00f6ste. Die Fasern selbst sind zellulosereich, sehr zugfest und deutlich best\u00e4ndiger gegen Feuchtigkeit als etwa Papier.<\/p>\n<p>Beim Holz ist die Abwesenheit von Stoffen der entscheidende Punkt: Lindenholz enth\u00e4lt kaum Harze, kaum Gerbstoffe und keine ausgepr\u00e4gten Farbstoffe. Deshalb riecht es nicht, verf\u00e4rbt sich nicht nennenswert und reagiert nicht mit Beize, Kreidegrund oder Blattgold. F\u00fcr Musikinstrumentenbauer, Modellbauer und Bildschnitzer ist genau das der Wert. Ein Nebeneffekt: Lindenholz ist wenig dauerhaft und im Au\u00dfenbereich schnell verloren - es ist ein Innenraum-Holz.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"kombi\">\n<h2><span>Verst\u00e4rkte Kombinationen<\/span>Die Linde im Garten, im Park und in der K\u00fcche<\/h2>\n<p>Als Baum steht die Linde in Beziehungen - zu Bienen, zu Blattl\u00e4usen, zu parkenden Autos. Diese Punkte lohnt es zu kennen, bevor man eine pflanzt.<\/p>\n<div class=\"ea-kombi\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Salat<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Lindenbl\u00e4tter + Fr\u00fchlingskr\u00e4uter<\/div>\n<p>Junge Lindenbl\u00e4tter sind mild und schleimig und bilden die perfekte Grundlage f\u00fcr einen Wildsalat, in dem L\u00f6wenzahn, Giersch und Sauerampfer die kr\u00e4ftigen T\u00f6ne setzen. Sie ersetzen den Kopfsalat vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Imkerei<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Linde + Bienenvolk<\/div>\n<p>Die sp\u00e4te Bl\u00fcte im Juni und Juli f\u00fcllt ein Trachtloch, in das viele Landschaften nach der Obstbl\u00fcte fallen. Wer Bienen halten will und pflanzen kann, pflanzt Linden.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Handwerk<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Lindenholz + Schnitzmesser<\/div>\n<p>Das beste Einsteigerholz \u00fcberhaupt: weich genug f\u00fcr Handwerkzeug, faserarm genug, um in jede Richtung zu schneiden, ohne auszurei\u00dfen. Deshalb sind Schnitzkurse fast immer Lindenholzkurse.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Honey<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Lindenbl\u00fctenhonig + Kr\u00e4utertee<\/div>\n<p>Der minzig-frische Ton des Lindenbl\u00fctenhonigs passt zu Erk\u00e4ltungstees besser als jeder andere Honig - und zwar aromatisch, nicht nur symbolisch.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Stadt<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Linde + Standort mit Platz<\/div>\n<p>Linden vertragen R\u00fcckschnitt, Stadtluft und verdichteten Boden erstaunlich gut und werden deshalb so oft gepflanzt. Was sie brauchen, ist Raum: Eine Winterlinde will auf Dauer zwanzig Meter Krone.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Archiv<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Linde + Lindenbl\u00fcten<\/div>\n<p>F\u00fcr die arzneiliche Seite - Erk\u00e4ltung, Fieber, Schwitzkur - haben wir eine eigene Seite. Dort steht, was Bl\u00fcten leisten und was nicht.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3 class=\"ea-beisst-h\"><span>Was sich bei\u00dft<\/span>Diese Kombinationen lieber lassen<\/h3>\n<div class=\"ea-kombi beisst\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Parkplatz<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Linde + darunter parken<\/div>\n<p>Lindenblattl\u00e4use produzieren Honigtau, der als klebriger Film auf allem landet, was darunter steht. Auf Autolack zieht das Schw\u00e4rzepilze nach und ist m\u00fchsam zu entfernen. Linden nicht \u00fcber Parkpl\u00e4tze pflanzen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Bienen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Silberlinde + Hummeln<\/div>\n<p>Unter bl\u00fchenden Silberlinden <em>Tilia tomentosa<\/em> findet man regelm\u00e4\u00dfig tote Hummeln. Die Ursache ist umstritten - diskutiert werden Mannose im Nektar und schlicht Verhungern am ersch\u00f6pften Baum. Wer Hummeln f\u00f6rdern will, pflanzt heimische Winterlinde.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Bl\u00e4tter<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Alte Lindenbl\u00e4tter + Salat<\/div>\n<p>Ab Juni werden die Bl\u00e4tter z\u00e4h und gerbstoffreich. Die Erntezeit f\u00fcr die K\u00fcche ist kurz: der Austrieb im Mai, danach nur noch frische Wasserreiser-Triebe.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Standort<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Linde + kleiner Hausgarten<\/div>\n<p>Eine Winterlinde wird drei\u00dfig Meter hoch und ebenso breit. In einem Reihenhausgarten ist das keine gute Idee - dort passen h\u00f6chstens regelm\u00e4\u00dfig geschnittene Formlinden.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Holz<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Lindenholz + Au\u00dfenbereich<\/div>\n<p>Ohne Harze und Gerbstoffe fehlt dem Holz der nat\u00fcrliche Schutz. Im Freien h\u00e4lt es wenige Jahre. Es ist ein Material f\u00fcr Innenr\u00e4ume.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Sammeln<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Linde + Stra\u00dfenrand<\/div>\n<p>Alleeb\u00e4ume an stark befahrenen Stra\u00dfen nehmen Schadstoffe auf, und der Honigtau bindet zus\u00e4tzlich Staub. F\u00fcr Bl\u00e4tter und Bl\u00fcten abseits sammeln.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"gerichte\">\n<h2><span>In der K\u00fcche<\/span>Lindenbl\u00e4tter - das \u00fcbersehene Wildgem\u00fcse<\/h2>\n<ul class=\"ea-gerichte\">\n<li><span class=\"g\">Wildsalat<\/span><span class=\"w\">Junge Maibl\u00e4tter gewaschen und als Salatbasis. Mild, zart, leicht schleimig - der beste Einstieg ins Wildkr\u00e4utersammeln, den es gibt.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Gr\u00fcne Smoothies<\/span><span class=\"w\">Eine Handvoll junger Bl\u00e4tter mit Apfel und Banane. Schmeckt nach nichts Auff\u00e4lligem und bringt trotzdem Blattgr\u00fcn mit.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Pesto<\/span><span class=\"w\">Mit \u00d6l, Sonnenblumenkernen und K\u00e4se gemixt - milder als B\u00e4rlauchpesto, aber ergiebiger, weil ein Baum unbegrenzt liefert.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Blattwickel<\/span><span class=\"w\">Gr\u00f6\u00dfere junge Bl\u00e4tter wie Weinbl\u00e4tter mit Reis f\u00fcllen und d\u00fcnsten. Sie sind zarter als Weinbl\u00e4tter und brauchen weniger Garzeit.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Suppengrundlage<\/span><span class=\"w\">Bl\u00e4tter blanchieren und p\u00fcrieren - die Schleimstoffe binden die Suppe ganz ohne Mehl oder Sahne.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Brotaufstrich<\/span><span class=\"w\">Fein gehackte Bl\u00e4tter unter Frischk\u00e4se mit Zitrone und Salz. Mild genug, dass auch Kinder es essen.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Lindenbl\u00fctenhonig<\/span><span class=\"w\">Nicht selbstgemacht, aber der beste Honig f\u00fcr Erk\u00e4ltungstees - hell, mit minzig-frischer Note.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Bl\u00fctensirup<\/span><span class=\"w\">Aus den Bl\u00fcten mit Zucker und Zitrone, \u00e4hnlich wie Holunderbl\u00fctensirup, aber weicher und blumiger im Geschmack.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Kalter Bl\u00fctenansatz<\/span><span class=\"w\">Bl\u00fcten \u00fcber Nacht in kaltem Wasser - ergibt ein zartes Sommergetr\u00e4nk ohne die Bitternote, die hei\u00dfes Wasser herausholt.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Gemahlene Bl\u00e4tter<\/span><span class=\"w\">Getrocknet und gemahlen als Beimischung zu Mehl. Historisch ein Notnahrungsmittel, heute ein Weg, Blattgr\u00fcn in Brot zu bekommen.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"ea-tipp\"><b>Faustregel:<\/b> Die Erntezeit f\u00fcr Bl\u00e4tter ist der Mai, solange sie hellgr\u00fcn und weich sind. Ein guter Trick: Wasserreiser am unteren Stamm treiben den ganzen Sommer \u00fcber neue, zarte Bl\u00e4tter nach - dort kannst du auch im Juli noch ernten.<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"hausmittel\">\n<h2><span>Als Hausmittel<\/span>Lindenbl\u00e4tter richtig sammeln und verarbeiten<\/h2>\n<div class=\"ea-rezept\">\n<div>\n<div class=\"k\">So geht&#8217;s<\/div>\n<h3>Der Mai-Vorrat vom Lindenbaum<\/h3>\n<ol>\n<li>Im Mai einen Baum abseits stark befahrener Stra\u00dfen suchen. Die Bl\u00e4tter m\u00fcssen hellgr\u00fcn, weich und noch nicht ledrig sein - Faustregel: Wenn sie beim Zerkn\u00fcllen knistern, sind sie zu alt.<\/li>\n<li>Die unteren Zweige und vor allem die Wasserreiser am Stamm abernten. Dort sind die Bl\u00e4tter am zartesten, und dem Baum fehlt nichts.<\/li>\n<li>Waschen und trockenschleudern. F\u00fcr den Sofortverzehr im Salat reicht das - sie brauchen keine weitere Behandlung.<\/li>\n<li>F\u00fcr den Vorrat: Bl\u00e4tter auf Gittern oder T\u00fcchern ausbreiten und im Schatten bei guter Luft trocknen, bis sie rascheln. In Papiert\u00fcten oder Gl\u00e4sern dunkel lagern.<\/li>\n<li>Alternativ blanchieren, in Portionen pressen und einfrieren - so bleiben sie als Gem\u00fcsebasis \u00fcber den Winter verwendbar.<\/li>\n<li>F\u00fcr Bl\u00fcten: Erst im Juni ernten, bei trockenem Wetter am sp\u00e4ten Vormittag, mit den hellgr\u00fcnen Fl\u00fcgelbl\u00e4ttern zusammen. Z\u00fcgig im Schatten trocknen; braun gewordene Bl\u00fcten sind nichts mehr wert.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Wof\u00fcr<\/div>\n<p>F\u00fcr Wildsalat, Suppen, Pesto und Smoothies aus einer Quelle, die praktisch unbegrenzt liefert und die jeder finden kann. F\u00fcr die arzneiliche Anwendung der Bl\u00fcten - Erk\u00e4ltung, Schwitzkur - siehe die eigene Seite zu Lindenbl\u00fcten im Archiv.<\/p>\n<div class=\"k\" style=\"margin-top:14px\">Menge<\/div>\n<p>Bl\u00e4tter kannst du in beliebiger Menge essen; es gibt keine bekannte Obergrenze. F\u00fcr getrocknete Bl\u00fcten als Tee gelten die \u00fcblichen 2 bis 4 g pro Tasse - nachzulesen auf der Lindenbl\u00fcten-Seite.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"tradition\">\n<h2><span>Ayurveda &amp; TCM<\/span>Was die alten Systeme sagen<\/h2>\n<div class=\"ea-trad\">\n<div>\n<h3>Ayurveda<\/h3>\n<p>Die Linde geh\u00f6rt zur Familie der Malvengew\u00e4chse, und diese Familie ist im Ayurveda \u00fcber andere Vertreter pr\u00e4sent - etwa \u00fcber <em>Bala<\/em> (<em>Sida cordifolia<\/em>) und den Hibiskus, die beide ebenfalls schleimreich sind und als k\u00fchlend und n\u00e4hrend eingeordnet werden. Die Linde selbst ist ein mitteleurop\u00e4ischer Baum ohne Platz in den klassischen Texten. Wo sie in moderner indischer Literatur auftaucht, geschieht das mit europ\u00e4ischen Kategorien.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Traditional Chinese Medicine<\/h3>\n<p>Auch in der chinesischen Materia medica fehlt <em>Tilia<\/em>. Interessant ist die kulturelle Parallele: Die Rolle, die die Linde in Mitteleuropa als Dorf- und Versammlungsbaum spielt, nimmt in Ostasien der Ginkgo ein, der ebenfalls an Tempeln und Versammlungsorten gepflanzt wird und ebenfalls sehr alt wird. Beide B\u00e4ume markieren einen Ort \u00fcber Generationen hinweg - eine Funktion, die mit Pharmakologie nichts zu tun hat, aber viel dar\u00fcber sagt, warum diese B\u00e4ume \u00fcberhaupt stehen geblieben sind.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"warn\">\n<h2><span>Warnhinweise<\/span>Wann du aufpassen solltest<\/h2>\n<div class=\"ea-warn\">\n<h3>Bitte beachten<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Bl\u00fcten haben eine eigene Seite:<\/strong> Alles zur arzneilichen Anwendung - Erk\u00e4ltung, Fieber, Schwitzkur, Warnhinweise - steht bei den Lindenbl\u00fcten. Diese Seite behandelt den Baum.<\/li>\n<li><strong>Erntezeit f\u00fcr Bl\u00e4tter beachten:<\/strong> Ab Juni werden die Bl\u00e4tter z\u00e4h und gerbstoffreich. Alte Bl\u00e4tter sind nicht giftig, aber ungenie\u00dfbar - und schwer verdaulich.<\/li>\n<li><strong>Nicht an Stra\u00dfen sammeln:<\/strong> Alleelinden nehmen Schadstoffe auf, und der klebrige Honigtau bindet zus\u00e4tzlich Staub und Abrieb. F\u00fcr die K\u00fcche abseits sammeln.<\/li>\n<li><strong>Silberlinde und Hummeln:<\/strong> Unter bl\u00fchenden Silberlinden sterben regelm\u00e4\u00dfig Hummeln. F\u00fcr Neupflanzungen ist die heimische Winterlinde die bessere Wahl.<\/li>\n<li><strong>Honigtau auf Autolack:<\/strong> Kein Gesundheitsthema, aber ein teures: Der klebrige Belag zieht Schw\u00e4rzepilze nach. Linden nicht \u00fcber Stellpl\u00e4tze pflanzen.<\/li>\n<li><strong>Baumgr\u00f6\u00dfe einplanen:<\/strong> Eine Winterlinde erreicht drei\u00dfig Meter in H\u00f6he und Breite. In kleinen G\u00e4rten sind nur regelm\u00e4\u00dfig geschnittene Formen sinnvoll.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Diese Seite informiert und ersetzt keine \u00e4rztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte abkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"passend\">\n<h2><span>Passend zum Thema<\/span>Weiterlesen und mitkochen<\/h2>\n<div class=\"ea-passend\"><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/lindenblueten-tilia-cordata\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Linden blossoms<\/span><span class=\"d\">Die arzneiliche Seite: Schwitzkur, Erk\u00e4ltung, was die Bl\u00fcten k\u00f6nnen.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/holunderblueten-sambucus-nigra\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Holunder<\/span><span class=\"d\">Der zweite gro\u00dfe Erk\u00e4ltungsbaum - und der zweite gro\u00dfe Bl\u00fctensirup.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/ringelblume-calendula-officinalis-2\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Marigold<\/span><span class=\"d\">Wenn du beim Sammeln bist: die Gartenpflanze f\u00fcrs ganze Jahr.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/melissentee-blaetter\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Melissenbl\u00e4tter<\/span><span class=\"d\">Der milde Partner f\u00fcr einen Abendtee aus Lindenbl\u00fcten.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/hagebuttentee\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Rosehip tea<\/span><span class=\"d\">Die Grundlage, wenn der Erk\u00e4ltungstee den ganzen Tag laufen soll.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/kamillentee-blueten\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Kamillenbl\u00fcten<\/span><span class=\"d\">F\u00fcr die Mischung, in der Lindenbl\u00fcten die weiche Note setzen.<\/span><\/a><\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Shop-Links f\u00fchren zu unseren Produktseiten; dort ist gekennzeichnet, wenn ein Partner beteiligt ist.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k ea-quellen\" id=\"quellen\">\n<h2><span>Sources<\/span>Worauf sich das st\u00fctzt<\/h2>\n<ol>\n<li>Bundesamt f\u00fcr Naturschutz \/ Deutsches Baumarchiv: Dokumentation alter Linden in Deutschland, Alterssch\u00e4tzungen und Standorte.<\/li>\n<li>Baumann E. et al.: <em>Tilia tomentosa<\/em> and bumblebee mortality - Diskussion der Ursachen in Apidologie und Folgeliteratur.<\/li>\n<li>Grosser D., Teetz W.: Einheimische Nutzh\u00f6lzer - Linde, Informationsdienst Holz.<\/li>\n<li>European Medicines Agency, HMPC: Community herbal monograph on <em>Tilia<\/em> spp., flos - zur Abgrenzung der arzneilichen Anwendung.<\/li>\n<li>Baumgartner U.: Bastgewinnung und Bastschuhe in Osteuropa - volkskundliche \u00dcbersichtsdarstellung.<\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Linde (Tilia cordata) Botanischer Name Tilia cordataMalvengew\u00e4chs (Malvaceae) Alter Bis 1000 JahreDorflinden \u00fcberdauern Generationen Verwendeter Teil Der ganze BaumBl\u00fcten, Bl\u00e4tter, Bast, Holz, Honig Bl\u00fctezeit Juni bis Julisp\u00e4t - deshalb die letzte gro\u00dfe Bienenweide Holz Bildhauerholzweich, faserarm, geruchsneutral Arznei Siehe Lindenbl\u00fctendie Teedroge hat eine eigene Seite Auf dieser Seite HerkunftNutzenInhaltsstoffeVerst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dftIn der<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":7103,"parent":5278,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-5568","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5568"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5568\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9896,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5568\/revisions\/9896"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5278"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}