{"id":7886,"date":"2026-07-11T10:38:50","date_gmt":"2026-07-11T10:38:50","guid":{"rendered":"https:\/\/edenshealth.de\/wiki-archiv\/maca-lepidium-meyenii\/"},"modified":"2026-09-18T09:16:02","modified_gmt":"2026-09-18T09:16:02","slug":"maca-lepidium-meyenii","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wiki-archiv\/maca-lepidium-meyenii\/","title":{"rendered":"Maca (Lepidium meyenii)"},"content":{"rendered":"<style>.awb-menu__main-li{border-bottom:1px solid rgba(85,136,59,0.18);padding:5px 0;margin:0;}.awb-menu__main-li:last-child{border-bottom:none;}li.wiki-cat-heading{border-bottom:none;margin-top:22px;padding-top:0;}li.wiki-cat-heading:first-child{margin-top:0;}li.wiki-cat-heading > a.awb-menu__main-a{pointer-events:none;cursor:default;font-weight:700;color:#55883b;text-transform:uppercase;font-size:0.72rem;letter-spacing:0.06em;padding-bottom:6px;border-bottom:2px solid #c1e899;display:inline-block;}<\/style>\n<div style=\"position:relative;width:100%;min-height:60vh;height:560px;max-height:70vh;background-image:url('https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-hero-maca-scaled.jpg');background-size:cover;background-position:center;overflow:hidden;margin:0 0 -1px 0;\">\n<div style=\"position:absolute;top:0;left:0;right:0;height:45%;background:linear-gradient(180deg, rgba(20,15,5,0.40) 0%, rgba(20,15,5,0) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:0;left:0;right:0;height:55%;background:linear-gradient(180deg, rgba(252,250,246,0) 0%, rgba(252,250,246,0.55) 55%, rgba(252,250,246,1) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:14%;left:0;right:0;padding:0 6%;text-align:left;\">\n<h1 style=\"color:#ffffff;font-size:2.6rem;font-weight:600;margin:0;text-shadow:0 2px 16px rgba(0,0,0,0.55);letter-spacing:-0.5px;\">Maca (Lepidium meyenii)<\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"eh-arch\">\n<div class=\"ea-steck\">\n<div>\n<div class=\"k\">Botanischer Name<\/div>\n<div class=\"v\">Lepidium meyenii<small>Kreuzbl\u00fctler (Brassicaceae)<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Verwendeter Teil<\/div>\n<div class=\"v\">Knolle<small>botanisch ein verdickter Hypokotyl<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Leitstoffe<\/div>\n<div class=\"v\">Macamide und Glucosinolate<small>keine Hormone<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Einstufung<\/div>\n<div class=\"v\">Lebensmittel<small>keine Arzneimonographie<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Anbau<\/div>\n<div class=\"v\">3800 - 4500 m<small>eine der h\u00f6chstwachsenden Kulturpflanzen<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Wichtig<\/div>\n<div class=\"v\">Immer gekocht<small>roh ist sie traditionell nicht \u00fcblich<\/small><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ea-body\">\n<nav class=\"ea-nav\">\n<div class=\"t\">Auf dieser Seite<\/div>\n<p><a href=\"#herkunft\">Origin<\/a><a href=\"#nutzen\">Nutzen<\/a><a href=\"#inhalt\">Ingredients<\/a><a href=\"#kombi\">Verst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dft<\/a><a href=\"#gerichte\">Zu welchem Gericht<\/a><a href=\"#hausmittel\">Als Hausmittel<\/a><a href=\"#tradition\">Ayurveda &amp; TCM<\/a><a href=\"#warn\">Warnhinweise<\/a><a href=\"#passend\">Passend zum Thema<\/a><a href=\"#quellen\">Sources<\/a><\/p>\n<div class=\"box\"><b>Kurz gesagt<\/b><\/p>\n<p>Maca ist ein Kreuzbl\u00fctler aus den peruanischen Anden, angebaut auf 4000 Metern H\u00f6he unter Bedingungen, bei denen sonst kaum etwas w\u00e4chst. Es wird als Potenz- und Energiemittel verkauft, und die Studienlage dazu ist \u00fcberschaubar: einige kleine Untersuchungen mit Hinweisen auf Effekte bei Libido und Wechseljahresbeschwerden, aber keine belastbare Evidenz. Wichtig zu wissen: Maca enth\u00e4lt keine Hormone. Und traditionell wird die Knolle immer gekocht, nie roh gegessen.<\/p>\n<\/div>\n<\/nav>\n<div>\n<section class=\"ea-k\" id=\"herkunft\">\n<h2><span>Origin<\/span>Die Pflanze der Puna<\/h2>\n<div class=\"eh-kraeuter-img\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271200%27%20height%3D%271800%27%20viewBox%3D%270%200%201200%201800%27%3E%3Crect%20width%3D%271200%27%20height%3D%271800%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-kraeuter-maca.jpg\" alt=\"Wurzelpulver auf L\u00f6ffeln\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:14px;border:2px solid rgba(201,162,75,0.4);box-shadow:0 8px 24px rgba(23,58,36,0.15);\" loading=\"lazy\"><\/div>\n<p class=\"ea-satz\">Auf 4000 Metern, wo Frost, Sturm und UV-Strahlung fast alles verhindern, w\u00e4chst Maca - und nur dort wird sie traditionell angebaut.<\/p>\n<p class=\"ea-drop\"><em>Lepidium meyenii<\/em> ist ein niedriger Kreuzbl\u00fctler, verwandt mit Kresse, Radieschen und Senf, der eine r\u00fcbenartige Knolle von etwa drei bis f\u00fcnf Zentimetern Durchmesser bildet. Botanisch ist diese Knolle kein Wurzelgem\u00fcse im engeren Sinn, sondern ein verdicktes Hypokotyl - dasselbe Prinzip wie beim Radieschen. Die Bl\u00e4tter liegen in einer flachen Rosette am Boden, was bei Sturm und Frost der einzig sinnvolle Wuchs ist.<\/p>\n<p>Ihr Anbaugebiet ist die Puna der zentralperuanischen Anden, vor allem die Hochebene von Jun\u00edn auf 3800 bis 4500 Metern. Dort herrschen Bedingungen, unter denen kaum eine Kulturpflanze existiert: n\u00e4chtlicher Frost fast das ganze Jahr, starke Winde, intensive UV-Strahlung und magere B\u00f6den. Maca ist eine der am h\u00f6chsten angebauten Kulturpflanzen der Welt, und der Anbau ist auf solchen Fl\u00e4chen oft die einzige landwirtschaftliche Nutzungsm\u00f6glichkeit.<\/p>\n<p>Die Nutzung ist alt: Arch\u00e4ologische Funde deuten auf einen Anbau seit mindestens zweitausend Jahren. In der Inka-Zeit war Maca ein gesch\u00e4tztes Nahrungs- und Handelsgut; spanische Chronisten berichten, dass die Knolle den Tieren und Menschen der Hochebene Fruchtbarkeit verleihen sollte - eine Beobachtung, die vermutlich schlicht damit zu tun hatte, dass eine nahrhafte Kulturpflanze in der H\u00f6he den Unterschied zwischen Mangel und Auskommen ausmachte. Der westliche Boom begann in den 1990er Jahren und hat den Anbau stark ausgeweitet; inzwischen wird Maca auch in China angebaut, was in Peru zu erheblichen Konflikten gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"nutzen\">\n<h2><span>Nutzen<\/span>Kleine Studien, gro\u00dfe Versprechen<\/h2>\n<p class=\"ea-drop\">F\u00fcr Maca gibt es keine EMA-Monographie und keine Bewertung der Kommission E. Es ist in der EU ein Lebensmittel beziehungsweise ein Nahrungserg\u00e4nzungsmittel. Untersucht wurde vor allem eine Frage: Beeinflusst Maca sexuelle Funktion und Libido?<\/p>\n<p>Die Antwort ist ein vorsichtiges \u201evielleicht, aber die Daten reichen nicht\u201c. Ein systematischer Review fand mehrere kleine randomisierte Studien, in denen Maca das subjektiv berichtete sexuelle Verlangen bei gesunden M\u00e4nnern verbesserte, sowie eine Studie zu antidepressiva-bedingter sexueller Funktionsst\u00f6rung mit positivem Signal. Die Autoren kamen zu dem Schluss, die Evidenz sei begrenzt und die Studien zu klein und methodisch zu schwach f\u00fcr eine Empfehlung. Studien zu Spermienparametern zeigten in einzelnen Arbeiten Zunahmen von Spermienzahl und Beweglichkeit - ebenfalls klein und nicht ausreichend repliziert.<\/p>\n<p>Ein zweiter untersuchter Bereich sind Wechseljahresbeschwerden. Auch hier gibt es einige kleine placebokontrollierte Studien mit Verbesserungen von Beschwerdescores, und auch hier lautet die Zusammenfassung der \u00dcbersichtsarbeiten, dass die Datenlage f\u00fcr eine Empfehlung nicht ausreicht. Wichtig ist der Mechanismus - oder besser: dass er unbekannt ist. Maca enth\u00e4lt keine Phyto\u00f6strogene und keine steroidalen Hormone; mehrere Untersuchungen fanden unter Maca keine Ver\u00e4nderung von Hormonspiegeln. Das ist ein bemerkenswerter Befund: Wenn ein Effekt existiert, l\u00e4uft er nicht \u00fcber den Weg, den die Werbung suggeriert.<\/p>\n<p>Was bleibt, ist ein nahrhaftes Wurzelgem\u00fcse mit einem interessanten N\u00e4hrstoffprofil - Kohlenhydrate, etwa zehn Prozent Protein, Ballaststoffe, Eisen, Calcium - und einer ungekl\u00e4rten Frage. Wer Maca probieren will, kann das tun; es ist ein Lebensmittel mit langer Verwendungsgeschichte und einem guten Sicherheitsprofil. Wer es als Potenzmittel oder Hormonersatz angeboten bekommt, sollte wissen, dass beides \u00fcber die Faktenlage hinausgeht.<\/p>\n<div class=\"ea-zahlen\">\n<div class=\"ea-zahl\"><b>3800 - 4500 m<\/b><span>Anbauh\u00f6he in der peruanischen Puna<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>ca. 10 %<\/b><span>Proteingehalt der getrockneten Knolle<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>1,5 - 3 g<\/b><span>Tagesmenge Pulver in den meisten Studien<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>7 - 9 Monate<\/b><span>Wachstumsdauer bis zur Ernte<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"inhalt\">\n<h2><span>Ingredients<\/span>Macamide, Senf\u00f6lglykoside und drei Farben<\/h2>\n<p>Die f\u00fcr Maca charakteristischen Inhaltsstoffe sind die Macamide - Fetts\u00e4ureamide, die in dieser Form nur in dieser Pflanze gefunden wurden - sowie Macaene. Sie gelten als die pharmakologisch interessantesten Bestandteile, und Extrakte werden teilweise auf sie standardisiert. Was sie im K\u00f6rper tun, ist nicht gekl\u00e4rt; es gibt Tierversuche, aber keine Aufkl\u00e4rung des Mechanismus beim Menschen.<\/p>\n<p>Als Kreuzbl\u00fctler enth\u00e4lt Maca au\u00dferdem Glucosinolate - Senf\u00f6lglykoside, dieselbe Stoffgruppe wie in Senf, Kresse und Kohl. Sie sind f\u00fcr den typisch scharf-erdigen Geruch verantwortlich und werden beim Zerkleinern zu Isothiocyanaten umgesetzt. Diese Stoffgruppe ist der Grund f\u00fcr einen praktischen Hinweis, der oft fehlt: Glucosinolate k\u00f6nnen in gr\u00f6\u00dferen Mengen die Jodaufnahme der Schilddr\u00fcse hemmen. Bei ausreichender Jodversorgung ist das unproblematisch; bei bestehendem Jodmangel oder Schilddr\u00fcsenerkrankung ist es ein Grund f\u00fcr Zur\u00fcckhaltung.<\/p>\n<p>Traditionell wird Maca nie roh verzehrt. In Peru wird die Knolle nach der Ernte in der Sonne getrocknet, dann gekocht, ger\u00f6stet oder zu Brei verarbeitet. Das hat gute Gr\u00fcnde: Rohe Maca ist schwer verdaulich, und Kochen oder die sogenannte Gelatinierung - ein Verfahren, bei dem die St\u00e4rke unter Druck und Hitze aufgeschlossen wird - verbessert die Vertr\u00e4glichkeit erheblich. \u201eGelatinierte Maca\u201c auf einer Packung meint genau das und hat mit Gelatine nichts zu tun.<\/p>\n<p>Es gibt Farbvarianten: gelbe Maca ist die h\u00e4ufigste und mildeste, rote und schwarze sind seltener und werden teurer gehandelt. In der Vermarktung werden ihnen unterschiedliche Wirkungen zugeschrieben - schwarze Maca f\u00fcr M\u00e4nner, rote f\u00fcr die Prostata und f\u00fcr Frauen. Es gibt dazu einige Tierversuche, aber keine Humanstudien, die diese Zuordnungen st\u00fctzen. Wer den Aufpreis zahlt, kauft eine Hypothese.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"kombi\">\n<h2><span>Verst\u00e4rkte Kombinationen<\/span>Maca im Alltag<\/h2>\n<p>Maca ist ein Lebensmittel, und so l\u00e4sst es sich am sinnvollsten einsetzen - als nahrhaftes Pulver mit erdigem Geschmack, nicht als Pr\u00e4parat mit Versprechen.<\/p>\n<div class=\"ea-kombi\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Verarbeitung<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + gelatinierte Form<\/div>\n<p>Die aufgeschlossene Form ist deutlich besser vertr\u00e4glich als rohes Pulver. Wer Maca probiert und Bl\u00e4hungen bekommt, sollte zuerst hier ansetzen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Geschmack<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + Kakao und Banane<\/div>\n<p>Der Geschmack ist erdig-malzig mit einer leichten Senfnote. Kakao und Banane fangen das gut ab - die verbreitetste Verwendung im Smoothie.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Breakfast<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + Haferbrei<\/div>\n<p>Ein Teel\u00f6ffel ins Porridge ger\u00fchrt; passt geschmacklich zu Zimt und N\u00fcssen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Backen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + Geb\u00e4ck<\/div>\n<p>In Keksen und Riegeln mitverbacken - ein malziger Ton, der gut zu Schokolade passt.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Dosierung<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + langsam beginnen<\/div>\n<p>Mit einem halben Teel\u00f6ffel anfangen und steigern. Der h\u00e4ufigste Anf\u00e4ngerfehler ist eine zu gro\u00dfe Menge auf einmal, mit Bl\u00e4hungen als Folge.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Peru<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + Herkunftsangabe<\/div>\n<p>Der traditionelle Anbau in der Puna von Jun\u00edn ist an eine Region und an lokale Erzeuger gebunden. Herkunftsangaben sind hier ein sinnvolles Kriterium.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3 class=\"ea-beisst-h\"><span>Was sich bei\u00dft<\/span>Diese Kombinationen lieber lassen<\/h3>\n<div class=\"ea-kombi beisst\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Schilddr\u00fcse<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + Jodmangel oder Schilddr\u00fcsenerkrankung<\/div>\n<p>Als Kreuzbl\u00fctler enth\u00e4lt Maca Glucosinolate, die in gr\u00f6\u00dferen Mengen die Jodaufnahme hemmen k\u00f6nnen. Bei Schilddr\u00fcsenerkrankung oder bekanntem Jodmangel zur\u00fcckhaltend sein.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Erwartung<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + Hormonersatz<\/div>\n<p>Maca enth\u00e4lt keine Hormone und keine Phyto\u00f6strogene, und Studien fanden keine Ver\u00e4nderung der Hormonspiegel. Als Hormonersatz ist es weder gedacht noch geeignet.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Roh<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + rohes Pulver in gro\u00dfen Mengen<\/div>\n<p>Traditionell wird Maca nie roh verzehrt. Rohes Pulver ist schwerer verdaulich und f\u00fchrt h\u00e4ufiger zu Bl\u00e4hungen und Bauchbeschwerden.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Farben<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + Aufpreis f\u00fcr rot oder schwarz<\/div>\n<p>Die unterschiedlichen Wirkungen der Farbvarianten sind durch Humanstudien nicht belegt. Der Aufpreis kauft eine Hypothese.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Diagnose<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + Erektionsst\u00f6rungen<\/div>\n<p>Erektile Dysfunktion ist h\u00e4ufig ein Fr\u00fchzeichen von Gef\u00e4\u00dferkrankungen oder Diabetes. Sie geh\u00f6rt abgekl\u00e4rt, nicht mit einem Pulver behandelt.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Schwangerschaft<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Maca + Schwangerschaft und Stillzeit<\/div>\n<p>Als Lebensmittel in \u00fcblichen Mengen unproblematisch; zu konzentrierten Pr\u00e4paraten in dieser Zeit fehlen Daten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"gerichte\">\n<h2><span>Zu welchem Gericht<\/span>Wie Maca verwendet wird<\/h2>\n<ul class=\"ea-gerichte\">\n<li><span class=\"g\">Smoothie<\/span><span class=\"w\">Ein Teel\u00f6ffel mit Banane, Kakao und Milch - die verbreitetste Verwendung.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Porridge<\/span><span class=\"w\">Ins Haferfr\u00fchst\u00fcck ger\u00fchrt, mit Zimt und N\u00fcssen.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Mazamorra<\/span><span class=\"w\">Der traditionelle peruanische Brei aus gekochter Maca mit Milch und Zucker.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Chicha de maca<\/span><span class=\"w\">Ein traditionelles peruanisches Getr\u00e4nk aus gekochter, fermentierter Maca.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Energieriegel<\/span><span class=\"w\">Mit Datteln, N\u00fcssen und Kakao verarbeitet.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Geb\u00e4ck<\/span><span class=\"w\">In Keksen und Muffins; der malzige Ton passt zu Schokolade.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Gelatiniert<\/span><span class=\"w\">Die aufgeschlossene Form - besser vertr\u00e4glich als rohes Pulver.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Langsam steigern<\/span><span class=\"w\">Mit einem halben Teel\u00f6ffel beginnen, \u00fcber eine Woche steigern.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Morgens<\/span><span class=\"w\">Viele Anwender berichten von einem anregenden Effekt - abends deshalb eher nicht.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Origin<\/span><span class=\"w\">Peruanische Puna-Herkunft ist ein sinnvolles Auswahlkriterium.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"ea-tipp\"><b>Faustregel:<\/b> Fang mit einem halben Teel\u00f6ffel an. Der h\u00e4ufigste Grund, warum Menschen Maca nach einer Woche wieder absetzen, sind Bl\u00e4hungen - und die kommen fast immer davon, dass zu viel rohes Pulver auf einmal genommen wurde. Gelatinierte Maca und eine langsame Steigerung l\u00f6sen das Problem meistens.<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"hausmittel\">\n<h2><span>Als Hausmittel<\/span>Der Einstieg<\/h2>\n<div class=\"ea-rezept\">\n<div>\n<div class=\"k\">So geht&#8217;s<\/div>\n<h3>Maca im Morgenshake<\/h3>\n<ol>\n<li>Vorher pr\u00fcfen: keine bekannte Schilddr\u00fcsenerkrankung, kein diagnostizierter Jodmangel. Als Kreuzbl\u00fctler enth\u00e4lt Maca Glucosinolate, die in gr\u00f6\u00dferen Mengen die Jodaufnahme beeinflussen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Gelatiniertes Maca-Pulver w\u00e4hlen, nicht rohes - die aufgeschlossene Form ist deutlich besser vertr\u00e4glich.<\/li>\n<li>Mit einem halben Teel\u00f6ffel beginnen: in einen Shake aus Banane, Kakao und Milch oder Pflanzendrink ger\u00fchrt.<\/li>\n<li>\u00dcber ein bis zwei Wochen auf ein bis zwei Teel\u00f6ffel t\u00e4glich steigern, wenn es gut vertragen wird. Das entspricht etwa 1,5 bis 3 g, der in Studien \u00fcblichen Gr\u00f6\u00dfenordnung.<\/li>\n<li>Morgens einnehmen - viele Anwender berichten von einem anregenden Effekt, der abends st\u00f6ren kann.<\/li>\n<li>Nach vier bis sechs Wochen Bilanz ziehen. Passiert nichts Sp\u00fcrbares, ist eine h\u00f6here Dosis nicht die Antwort. Bei Bl\u00e4hungen oder Bauchbeschwerden Menge reduzieren oder absetzen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Wof\u00fcr<\/div>\n<p>Als nahrhaftes Nahrungserg\u00e4nzungsmittel mit langer Verwendungsgeschichte. Untersucht wurden vor allem Libido und Wechseljahresbeschwerden - mit positiven Signalen, aber ohne ausreichende Evidenz f\u00fcr eine Empfehlung.<\/p>\n<div class=\"k\" style=\"margin-top:14px\">Menge<\/div>\n<p>1,5 bis 3 g Pulver t\u00e4glich, wie in den meisten Studien. Es gibt keine beh\u00f6rdlich gepr\u00fcfte Dosierungsempfehlung. Bei Schilddr\u00fcsenerkrankung zur\u00fcckhaltend; in Schwangerschaft und Stillzeit bei \u00fcblichen Lebensmittelmengen bleiben.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"tradition\">\n<h2><span>Ayurveda &amp; TCM<\/span>Was die alten Systeme sagen<\/h2>\n<div class=\"ea-trad\">\n<div>\n<h3>Ayurveda<\/h3>\n<p>Maca ist eine s\u00fcdamerikanische Pflanze und im Ayurveda nicht vertreten. Die Kategorie, in die sie in der westlichen Vermarktung gestellt wird - kr\u00e4ftigend, fruchtbarkeitsf\u00f6rdernd \u2013, entspricht dort den <em>Vajikarana<\/em>-Mitteln, mit <em>Ashwagandha<\/em>, <em>Shatavari<\/em> and <em>Kapikacchu<\/em> als klassischen Vertretern. Dass Maca heute im selben Regal steht wie diese Pflanzen, ist eine Zusammenfassung des Marktes, nicht eine gemeinsame Tradition.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Traditional Chinese Medicine<\/h3>\n<p>Auch in der chinesischen Materia medica fehlt <em>Lepidium meyenii<\/em> klassisch. Interessant ist die j\u00fcngere Entwicklung: China baut inzwischen selbst Maca in Yunnan an, und die Pflanze wird dort in moderne Anwendungen aufgenommen - beschrieben als warm und s\u00fc\u00df, das Nieren-Yang st\u00e4rkend, was der Kategorie entspricht, in der auch Ginseng und Bockshornklee stehen. Der peruanische Anbau hat unter dieser Konkurrenz stark gelitten, und der Streit um Saatgut und Herkunft ist bis heute nicht beigelegt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"warn\">\n<h2><span>Warnhinweise<\/span>Wann du aufpassen solltest<\/h2>\n<div class=\"ea-warn\">\n<h3>Bitte beachten<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Schilddr\u00fcse:<\/strong> Als Kreuzbl\u00fctler enth\u00e4lt Maca Glucosinolate, die in gr\u00f6\u00dferen Mengen die Jodaufnahme hemmen k\u00f6nnen. Bei Schilddr\u00fcsenerkrankung oder Jodmangel zur\u00fcckhaltend sein.<\/li>\n<li><strong>Kein Hormonpr\u00e4parat:<\/strong> Maca enth\u00e4lt keine Hormone und keine Phyto\u00f6strogene; Studien fanden keine Ver\u00e4nderung der Hormonspiegel. Als Hormonersatz ungeeignet.<\/li>\n<li><strong>Erektionsst\u00f6rungen abkl\u00e4ren lassen:<\/strong> Sie sind h\u00e4ufig ein Fr\u00fchzeichen von Gef\u00e4\u00dferkrankungen oder Diabetes. Das geh\u00f6rt untersucht, nicht \u00fcberdeckt.<\/li>\n<li><strong>Roh schlecht vertr\u00e4glich:<\/strong> Traditionell wird Maca immer gekocht oder aufgeschlossen. Rohes Pulver f\u00fchrt h\u00e4ufiger zu Bl\u00e4hungen.<\/li>\n<li><strong>Keine gepr\u00fcfte Dosierung:<\/strong> Es gibt keine Monographie und keine beh\u00f6rdliche Dosierungsempfehlung.<\/li>\n<li><strong>Schwangerschaft und Stillzeit:<\/strong> F\u00fcr konzentrierte Pr\u00e4parate fehlen Daten; bei \u00fcblichen Lebensmittelmengen bleiben.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Diese Seite informiert und ersetzt keine \u00e4rztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte abkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"passend\">\n<h2><span>Passend zum Thema<\/span>Weiterlesen und mitkochen<\/h2>\n<div class=\"ea-passend\"><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/ashwagandha-withania-somnifera\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Ashwagandha<\/span><span class=\"d\">Der andere gro\u00dfe Import im \u201eAdaptogen\u201c-Regal - mit wichtigen Warnhinweisen.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/ginseng-panax-ginseng\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">ginseng<\/span><span class=\"d\">Die Kr\u00e4ftigungspflanze mit EMA-Monographie.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/moringa-moringa-oleifera\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Moringa<\/span><span class=\"d\">Der dritte Superfood-Import, ebenfalls ein Kreuzbl\u00fctler-Verwandter.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/panax-ginseng-extrakt\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Panax Ginseng Extrakt<\/span><span class=\"d\">Die besser belegte Alternative bei Ersch\u00f6pfung.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/zink-bisglycinat\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Zink Bisglycinat<\/span><span class=\"d\">Was f\u00fcr Fruchtbarkeit und Hormonhaushalt eine echte Datenbasis hat.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/vitamin-d3-k2\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Vitamin D3 + K2<\/span><span class=\"d\">Was bei M\u00fcdigkeit im Winter zuerst gepr\u00fcft geh\u00f6rt.<\/span><\/a><\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Shop-Links f\u00fchren zu unseren Produktseiten; dort ist gekennzeichnet, wenn ein Partner beteiligt ist.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k ea-quellen\" id=\"quellen\">\n<h2><span>Sources<\/span>Worauf sich das st\u00fctzt<\/h2>\n<ol>\n<li>Shin B.-C. et al.: Maca (<em>Lepidium meyenii<\/em>) for improving sexual function: a systematic review. BMC Complementary and Alternative Medicine 2010.<\/li>\n<li>Gonzales G.F.: Ethnobiology and ethnopharmacology of <em>Lepidium meyenii<\/em>, a plant from the Peruvian highlands. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 2012.<\/li>\n<li>Lee M.S. et al.: Maca for treatment of menopausal symptoms: a systematic review. Maturitas 2011.<\/li>\n<li>Wang S., Zhu F.: Chemical composition and health effects of maca. Food Chemistry 2019.<\/li>\n<li>Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung: Hinweise zu goitrogenen Substanzen in Kreuzbl\u00fctlern.<\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maca (Lepidium meyenii) Botanischer Name Lepidium meyeniiKreuzbl\u00fctler (Brassicaceae) Verwendeter Teil Knollebotanisch ein verdickter Hypokotyl Leitstoffe Macamide und Glucosinolatekeine Hormone Einstufung Lebensmittelkeine Arzneimonographie Anbau 3800 - 4500 meine der h\u00f6chstwachsenden Kulturpflanzen Wichtig Immer gekochtroh ist sie traditionell nicht \u00fcblich Auf dieser Seite HerkunftNutzenInhaltsstoffeVerst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dftZu welchem GerichtAls HausmittelAyurveda &amp; TCMWarnhinweisePassend zum ThemaQuellen Kurz<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":7884,"parent":5278,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7886","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7886","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7886"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7886\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9849,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7886\/revisions\/9849"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5278"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7884"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}