{"id":8267,"date":"2026-07-11T21:38:23","date_gmt":"2026-07-11T21:38:23","guid":{"rendered":"https:\/\/edenshealth.de\/wiki-archiv\/champignon-agaricus-bisporus\/"},"modified":"2026-09-19T11:30:44","modified_gmt":"2026-09-19T11:30:44","slug":"champignon-agaricus-bisporus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wiki-archiv\/champignon-agaricus-bisporus\/","title":{"rendered":"Champignon (Agaricus bisporus)"},"content":{"rendered":"<div style=\"position:relative;width:100%;min-height:60vh;height:560px;max-height:70vh;background-image:url('https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-pilz-champignon-5.jpg');background-size:cover;background-position:center;overflow:hidden;margin:0 0 -1px 0;\">\n<div style=\"position:absolute;top:0;left:0;right:0;height:45%;background:linear-gradient(180deg, rgba(20,15,5,0.40) 0%, rgba(20,15,5,0) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:0;left:0;right:0;height:60%;background:linear-gradient(180deg, rgba(252,250,246,0) 0%, rgba(252,250,246,0.55) 55%, rgba(252,250,246,1) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:14%;left:0;right:0;padding:0 6%;text-align:left;\">\n<h1 style=\"color:#ffffff;font-size:2.6rem;font-weight:600;margin:0;text-shadow:0 2px 16px rgba(0,0,0,0.55);letter-spacing:-0.5px;\">Champignon (Agaricus bisporus)<\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"eh-arch\">\n<div class=\"ea-steck\">\n<div>\n<div class=\"k\">Wissenschaftlich<\/div>\n<div class=\"v\">Agaricus bisporus<small>Champignonverwandte (Agaricaceae)<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Sorten<\/div>\n<div class=\"v\">Wei\u00df, braun, Portobello<small>alle dieselbe Art, nur andere Reife<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Produktion<\/div>\n<div class=\"v\">Platz 1 weltweit<small>der meistproduzierte Zuchtpilz<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Vitamin D<\/div>\n<div class=\"v\">Durch UV-Licht<small>Ergosterol wird zu Vitamin D2<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Sehr wichtig<\/div>\n<div class=\"v\">Verwechslungsgefahr<small>Wiesenchampignon und Knollenbl\u00e4tterpilz<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Agaritin<\/div>\n<div class=\"v\">Sinkt beim Garen<small>Risiko bei \u00fcblichem Verzehr gering<\/small><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ea-body\">\n<nav class=\"ea-nav\">\n<div class=\"t\">Auf dieser Seite<\/div>\n<p><a href=\"#herkunft\">Origin<\/a><a href=\"#nutzen\">Nutzen<\/a><a href=\"#inhalt\">Ingredients<\/a><a href=\"#kombi\">Verst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dft<\/a><a href=\"#gerichte\">In der K\u00fcche<\/a><a href=\"#hausmittel\">Als Hausmittel<\/a><a href=\"#tradition\">Ayurveda &amp; TCM<\/a><a href=\"#warn\">Warnhinweise<\/a><a href=\"#passend\">Passend zum Thema<\/a><a href=\"#quellen\">Sources<\/a><\/p>\n<div class=\"box\"><b>Kurz gesagt<\/b><\/p>\n<p>Der Champignon ist der meistproduzierte Pilz der Welt - und wei\u00dfe, braune und Portobello-Champignons sind ein und dieselbe Art in verschiedenen Reifegraden. Als Zuchtpilz ist er v\u00f6llig unproblematisch. Als Sammelpilz ist er dagegen einer der gef\u00e4hrlichsten, denn junge Wiesenchampignons k\u00f6nnen mit dem t\u00f6dlich giftigen Knollenbl\u00e4tterpilz verwechselt werden. Wer Champignons sammelt, muss drei Merkmale sicher kennen.<\/p>\n<\/div>\n<\/nav>\n<div>\n<section class=\"ea-k\" id=\"herkunft\">\n<h2><span>Origin<\/span>Von den Pariser Katakomben in die ganze Welt<\/h2>\n<div class=\"eh-kraeuter-img\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271024%27%20height%3D%27768%27%20viewBox%3D%270%200%201024%20768%27%3E%3Crect%20width%3D%271024%27%20height%3D%27768%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-pilz-champignon-5.jpg\" alt=\"Champignon\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:14px;border:2px solid rgba(201,162,75,0.4);box-shadow:0 8px 24px rgba(23,58,36,0.15);\" loading=\"lazy\"><\/div>\n<p class=\"ea-satz\">Im 19. Jahrhundert wuchsen Champignons in den stillgelegten Steinbr\u00fcchen unter Paris - daher der Name Pariser Champignon.<\/p>\n<p class=\"ea-drop\"><em>Agaricus bisporus<\/em> ist ein Egerling, der wild auf n\u00e4hrstoffreichen, ged\u00fcngten B\u00f6den w\u00e4chst - auf Weiden, in Parks und an Wegr\u00e4ndern. Der Artname <em>bisporus<\/em> verweist auf eine Besonderheit: Die meisten Egerlinge bilden vier Sporen pro Basidie, diese Art nur zwei. Das hat Folgen f\u00fcr die Genetik und war ein Grund, warum die Z\u00fcchtung lange schwierig war.<\/p>\n<p>Die Kultivierung begann im 17. Jahrhundert in Frankreich, wo man entdeckte, dass Champignons auf Pferdemistkompost wachsen. Im 19. Jahrhundert verlagerte sich der Anbau in die stillgelegten Kalksteinbr\u00fcche unter Paris, wo gleichbleibende Temperatur und Feuchtigkeit ideale Bedingungen boten. Zeitweise produzierten diese unterirdischen Anlagen Tausende Tonnen j\u00e4hrlich - daher die Bezeichnung Pariser Champignon, die sich bis heute gehalten hat.<\/p>\n<p>Eine Klarstellung, die \u00fcberraschend oft n\u00f6tig ist: Wei\u00dfe Champignons, braune Champignons (Cremini) und Portobellos sind dieselbe Art. Der Unterschied liegt in der Sorte und im Erntezeitpunkt - braune sind eine pigmentierte Sortengruppe, Portobellos sind ausgewachsene braune Champignons mit ge\u00f6ffnetem Hut. Geschmacklich sind die braunen etwas kr\u00e4ftiger, was vor allem am geringeren Wassergehalt liegt. Heute ist <em>Agaricus bisporus<\/em> mit Abstand der meistproduzierte Pilz der Welt.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"nutzen\">\n<h2><span>Nutzen<\/span>Ein solides Lebensmittel - und die Vitamin-D-Frage<\/h2>\n<p class=\"ea-drop\">Der Champignon ist ein Lebensmittel ohne arzneiliche Anspr\u00fcche, und das ist v\u00f6llig in Ordnung. Ern\u00e4hrungsphysiologisch bietet er Protein, Ballaststoffe, B-Vitamine - besonders Riboflavin, Niacin und Pantothens\u00e4ure \u2013, Kalium, Selen und Kupfer, bei sehr niedriger Energiedichte. F\u00fcr eine pflanzliche Zutat ist das ein gutes Profil.<\/p>\n<p>Am interessantesten ist die Vitamin-D-Frage. Pilze enthalten Ergosterol, eine Vorstufe, die unter UV-Licht in Vitamin D2 umgewandelt wird - genau wie in unserer Haut Cholesterin zu Vitamin D3 wird. Im Dunkeln gezogene Zuchtchampignons enthalten praktisch kein Vitamin D. Werden sie nach der Ernte UV-Licht ausgesetzt, steigt der Gehalt drastisch - Untersuchungen zeigen Werte, die den Tagesbedarf mit einer Portion decken k\u00f6nnen. Einige Hersteller verkaufen inzwischen gezielt UV-behandelte Champignons.<\/p>\n<p>Man kann das zu Hause nachmachen: Champignons mit den Lamellen nach oben f\u00fcr ein bis zwei Stunden in die Mittagssonne legen. Der Effekt ist messbar, allerdings jahreszeitabh\u00e4ngig - im deutschen Winter steht die Sonne zu tief f\u00fcr die n\u00f6tige UV-B-Strahlung. Vitamin D2 wird vom K\u00f6rper verwertet, gilt aber als etwas weniger wirksam als D3 aus tierischen Quellen oder Supplementen.<\/p>\n<p>Zum Agaritin: Champignons enthalten dieses Hydrazin-Derivat nat\u00fcrlich, und es ist in Tierversuchen als potenziell genotoxisch aufgefallen. Das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung hat das bewertet und kam zu dem Schluss, dass das Risiko bei \u00fcblichem Verzehr gering ist - der Gehalt sinkt beim Lagern deutlich und beim Garen noch einmal erheblich. Daraus folgt eine simple K\u00fcchenregel, die ohnehin gelten sollte: Champignons werden gegart, nicht roh in den Salat geschnitten.<\/p>\n<div class=\"ea-zahlen\">\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Platz 1<\/b><span>meistproduzierter Zuchtpilz der Welt<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>1 - 2 Stunden<\/b><span>UV-Exposition f\u00fcr nennenswertes Vitamin D2<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>2 Sporen<\/b><span>pro Basidie - daher der Artname<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>dieselbe Art<\/b><span>wei\u00df, braun und Portobello<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"inhalt\">\n<h2><span>Ingredients<\/span>Die drei Merkmale, die Leben retten<\/h2>\n<p>Der Zuchtchampignon ist harmlos. Der Wiesenchampignon aus freier Natur ist es auch - wenn man ihn richtig bestimmt. Das Problem ist der Gr\u00fcne Knollenbl\u00e4tterpilz <em>Amanita phalloides<\/em> und seine wei\u00dfen Verwandten, die f\u00fcr die \u00fcberwiegende Mehrheit t\u00f6dlicher Pilzvergiftungen in Europa verantwortlich sind. Ein junger, noch geschlossener Champignon und ein junger Knollenbl\u00e4tterpilz sehen einander \u00e4hnlich genug, dass es regelm\u00e4\u00dfig zu Verwechslungen kommt.<\/p>\n<p>Erstes Merkmal: die Lamellen. Bei jedem Champignon sind sie anfangs rosa und werden mit der Reife braun bis schwarzbraun. Sie sind niemals dauerhaft wei\u00df. Beim Knollenbl\u00e4tterpilz bleiben die Lamellen wei\u00df, ein Leben lang. Wer einen wei\u00dflamelligen Pilz f\u00fcr einen Champignon h\u00e4lt, hat den Fehler bereits gemacht - und weil sehr junge Champignons noch blasse Lamellen haben k\u00f6nnen, gilt: Pilze mit noch geschlossenem Hut nicht sammeln.<\/p>\n<p>Zweites Merkmal: die Stielbasis. Der Knollenbl\u00e4tterpilz hat eine deutliche, h\u00e4utige Scheide um eine knollige Basis - die Volva. Sie steckt oft im Boden, weshalb man den Pilz immer vollst\u00e4ndig herausdrehen und die Basis ansehen muss. Champignons haben keine Volva. Drittes Merkmal: der Geruch. Champignons riechen angenehm pilzig oder anisartig. Ein Pilz, der nach Tinte, Karbol oder Chemie riecht, ist kein Speisechampignon - das ist der Karbol-Egerling, der Magen-Darm-Beschwerden ausl\u00f6st und beim Anschneiden an der Stielbasis chromgelb anl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Unsere Empfehlung: Wer Champignons sammeln will, geht einmal mit einem Pilzsachverst\u00e4ndigen mit. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Mykologie f\u00fchrt eine Liste; in vielen St\u00e4dten gibt es kostenlose Pilzberatungen. Eine Vergiftung mit Knollenbl\u00e4tterpilz beginnt oft erst nach acht bis zw\u00f6lf Stunden mit Beschwerden - wenn das Gift die Leber bereits erreicht hat.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"kombi\">\n<h2><span>Verst\u00e4rkte Kombinationen<\/span>K\u00fcchenpraxis und Sammelregeln<\/h2>\n<p>Beim Zuchtchampignon geht es um Technik, beim Wiesenchampignon um Sicherheit.<\/p>\n<div class=\"ea-kombi\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Braten<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + hei\u00dfe Pfanne, viel Platz<\/div>\n<p>Sie geben viel Wasser ab. In einer zu vollen Pfanne kochen sie, statt zu br\u00e4unen - lieber in zwei Durchg\u00e4ngen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Salt<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + sp\u00e4t salzen<\/div>\n<p>Salz zieht Wasser. Erst salzen, wenn die Fl\u00fcssigkeit verdampft ist.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Vitamin D<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + Mittagssonne<\/div>\n<p>Ein bis zwei Stunden mit den Lamellen nach oben, von Fr\u00fchjahr bis Herbst. Der Effekt ist messbar.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Portobello<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + gef\u00fcllt und \u00fcberbacken<\/div>\n<p>Die gro\u00dfen, ausgereiften H\u00fcte eignen sich als Gef\u00e4\u00df - mit Kr\u00e4uterbutter, K\u00e4se oder Hackfleisch.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Suppe<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + Rahmsuppe<\/div>\n<p>Der Klassiker; braune Champignons geben mehr Geschmack als wei\u00dfe.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Sammeln<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Wiesenchampignon + Pilzberatung<\/div>\n<p>Einmal mit einem Sachverst\u00e4ndigen mitgehen ist die beste Investition, die man beim Pilzesammeln machen kann.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3 class=\"ea-beisst-h\"><span>Was sich bei\u00dft<\/span>Diese Kombinationen lieber lassen<\/h3>\n<div class=\"ea-kombi beisst\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Verwechslung<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + wei\u00dfe Lamellen<\/div>\n<p>Champignonlamellen sind rosa bis braun, niemals dauerhaft wei\u00df. Wei\u00dfe Lamellen bedeuten Lebensgefahr - Knollenbl\u00e4tterpilz.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Verwechslung<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + geschlossener Hut<\/div>\n<p>Ganz junge Exemplare lassen sich nicht sicher bestimmen, weil die Lamellenfarbe noch nicht ausgepr\u00e4gt ist. Nicht sammeln.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Verwechslung<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + Stielbasis im Boden gelassen<\/div>\n<p>Die Volva des Knollenbl\u00e4tterpilzes steckt oft im Boden. Pilze immer vollst\u00e4ndig herausdrehen und die Basis ansehen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Karbolegerling<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + Chemiegeruch<\/div>\n<p>Riecht er nach Tinte oder Karbol und l\u00e4uft die Stielbasis beim Anschneiden chromgelb an, ist es der Karbol-Egerling - Magen-Darm-Beschwerden.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Roh<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + roher Salat<\/div>\n<p>Agaritin sinkt beim Garen deutlich. Champignons geh\u00f6ren gegart, auch wenn roher Verzehr \u00fcblich ist.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Waschen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Champignon + im Wasser gebadet<\/div>\n<p>Sie saugen Wasser und br\u00e4unen dann nicht. Abb\u00fcrsten oder kurz abwischen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"gerichte\">\n<h2><span>In der K\u00fcche<\/span>Was mit ihnen geht<\/h2>\n<ul class=\"ea-gerichte\">\n<li><span class=\"g\">Gebraten<\/span><span class=\"w\">In hei\u00dfer Pfanne mit viel Platz, Knoblauch und Petersilie.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Rahmchampignons<\/span><span class=\"w\">Mit Sahne und Zwiebeln zu Semmelkn\u00f6deln oder Sp\u00e4tzle.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Portobello gef\u00fcllt<\/span><span class=\"w\">Gro\u00dfe H\u00fcte mit Kr\u00e4uterbutter oder K\u00e4se \u00fcberbacken.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Duxelles<\/span><span class=\"w\">Sehr fein gehackt und mit Schalotten eingekocht - die franz\u00f6sische Pilzpaste.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Suppe<\/span><span class=\"w\">Cremige Champignonsuppe, klassisch mit braunen Champignons.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Risotto<\/span><span class=\"w\">Am Ende untergehoben.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Gegrillt<\/span><span class=\"w\">Portobellos als Burgerpatty gegrillt.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Eingelegt<\/span><span class=\"w\">In Essig-\u00d6l-Marinade als Antipasto.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Sonnen<\/span><span class=\"w\">Vor dem Garen in die Mittagssonne legen f\u00fcr Vitamin D2.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Nicht roh<\/span><span class=\"w\">Garen senkt den Agaritingehalt deutlich.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"ea-tipp\"><b>Faustregel:<\/b> Leg deine Champignons f\u00fcr ein bis zwei Stunden mit den Lamellen nach oben auf die sonnige Fensterbank, bevor du sie verarbeitest. Das Ergosterol wird dabei zu Vitamin D2 - ein messbarer Effekt, der nichts kostet und den kaum jemand kennt. Im Winter funktioniert es allerdings nicht, daf\u00fcr steht die Sonne bei uns zu tief.<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"hausmittel\">\n<h2><span>Als Hausmittel<\/span>Die sichere Champignonbestimmung<\/h2>\n<div class=\"ea-rezept\">\n<div>\n<div class=\"k\">So geht&#8217;s<\/div>\n<h3>Drei Merkmale, die man kennen muss<\/h3>\n<ol>\n<li>Grundregel: Sammle nur Champignons mit bereits ge\u00f6ffnetem Hut. Bei ganz jungen, geschlossenen Exemplaren sind die Lamellen noch nicht ausgef\u00e4rbt, und genau dann ist die Verwechslung mit dem Knollenbl\u00e4tterpilz m\u00f6glich.<\/li>\n<li>Merkmal eins - die Lamellen: Sie m\u00fcssen rosa, braun oder schwarzbraun sein. Bei jedem Champignon f\u00e4rben sie sich mit der Reife. Wei\u00dfe Lamellen, die wei\u00df bleiben, bedeuten Knollenbl\u00e4tterpilz - Lebensgefahr.<\/li>\n<li>Merkmal zwei - die Stielbasis: Den Pilz vollst\u00e4ndig aus dem Boden drehen, nicht abschneiden. Der Knollenbl\u00e4tterpilz hat eine knollige Basis mit h\u00e4utiger Scheide, der Volva. Champignons haben keine.<\/li>\n<li>Merkmal drei - der Geruch: Champignons riechen angenehm pilzig oder anisartig. Ein Geruch nach Tinte, Karbol oder Chemie deutet auf den Karbol-Egerling hin, der Magen-Darm-Beschwerden verursacht.<\/li>\n<li>Zusatzprobe: Die Stielbasis anschneiden. L\u00e4uft sie chromgelb an, ist es der Karbol-Egerling. Ein echter Champignon verf\u00e4rbt sich h\u00f6chstens leicht r\u00f6tlich oder gar nicht.<\/li>\n<li>Und die wichtigste Ma\u00dfnahme: Geh einmal mit einer Pilzberatung oder einem Sachverst\u00e4ndigen der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Mykologie mit. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen - Knollenbl\u00e4tterpilzvergiftungen beginnen erst nach acht bis zw\u00f6lf Stunden.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Wof\u00fcr<\/div>\n<p>F\u00fcr alle, die Wiesenchampignons sammeln wollen. Zuchtchampignons aus dem Handel sind davon nicht betroffen und v\u00f6llig unbedenklich.<\/p>\n<div class=\"k\" style=\"margin-top:14px\">Menge<\/div>\n<p>Als Lebensmittel nach Belieben, gegart. F\u00fcr die Wildsammlung gilt in Deutschland die Handstrau\u00dfregel: geringe Mengen f\u00fcr den Eigenbedarf, \u00fcblicherweise als etwa ein Kilogramm pro Person und Tag ausgelegt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"tradition\">\n<h2><span>Ayurveda &amp; TCM<\/span>Was die alten Systeme sagen<\/h2>\n<div class=\"ea-trad\">\n<div>\n<h3>Ayurveda<\/h3>\n<p>Der Champignon ist im Ayurveda nicht vertreten; Pilze gelten dort traditionell als schwer verdaulich und werden zur\u00fcckhaltend beurteilt. In der modernen indischen K\u00fcche ist er dagegen weit verbreitet und wird in gro\u00dfem Umfang angebaut.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Traditional Chinese Medicine<\/h3>\n<p>In China ist <em>Agaricus bisporus<\/em> als <em>Shuang Bao Gu<\/em> - \u201eZweisporenpilz\u201c - vor allem ein Nahrungsmittel. In der Di\u00e4tetik wird er als s\u00fc\u00df und k\u00fchl beschrieben, mit Bezug zu Magen und Darm, und gilt als verdauungsf\u00f6rdernd und appetitanregend. Eine arzneiliche Rolle hat er nicht; die medizinisch bedeutenden Pilze der chinesischen Tradition sind Reishi, Poria und die Schmetterlingstramete.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"warn\">\n<h2><span>Warnhinweise<\/span>Wann du aufpassen solltest<\/h2>\n<div class=\"ea-warn\">\n<h3>Bitte beachten<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Verwechslung mit dem Knollenbl\u00e4tterpilz:<\/strong> Die h\u00e4ufigste t\u00f6dliche Pilzvergiftung in Europa. Champignonlamellen sind rosa bis braun, niemals dauerhaft wei\u00df. Keine Pilze mit geschlossenem Hut sammeln.<\/li>\n<li><strong>Stielbasis immer ansehen:<\/strong> Den Pilz vollst\u00e4ndig herausdrehen. Eine h\u00e4utige Scheide an knolliger Basis bedeutet Knollenbl\u00e4tterpilz.<\/li>\n<li><strong>Karbol-Egerling:<\/strong> Riecht nach Tinte oder Karbol und l\u00e4uft an der Stielbasis chromgelb an - verursacht Magen-Darm-Beschwerden.<\/li>\n<li><strong>Nicht roh essen:<\/strong> Garen senkt den Agaritingehalt deutlich.<\/li>\n<li><strong>Bei Verdacht auf Vergiftung sofort Giftnotruf:<\/strong> Knollenbl\u00e4tterpilzvergiftungen beginnen erst nach acht bis zw\u00f6lf Stunden - ein beschwerdefreies Intervall ist kein Entwarnungszeichen.<\/li>\n<li><strong>Pilzberatung nutzen:<\/strong> Kostenlose Beratungen gibt es in vielen St\u00e4dten; die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Mykologie f\u00fchrt eine Liste von Sachverst\u00e4ndigen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Diese Seite informiert und ersetzt keine \u00e4rztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte abkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"passend\">\n<h2><span>Passend zum Thema<\/span>Weiterlesen und mitkochen<\/h2>\n<div class=\"ea-passend\"><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/agaricus-blazei-agaricus-subrufescens\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Agaricus blazei<\/span><span class=\"d\">Der Verwandte, der als Vitalpilz vermarktet wird - mit eigenen Fragen.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/austernseitling-pleurotus-ostreatus\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Oyster mushroom<\/span><span class=\"d\">Der Zuchtpilz, den man selbst ziehen kann.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/parasol-macrolepiota-procera\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">parasol<\/span><span class=\"d\">Ein guter Sammelpilz mit eigener Verwechslungsfrage.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/vitamin-d3-k2\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Vitamin D3 + K2<\/span><span class=\"d\">Was UV-behandelte Pilze im Winter nicht ersetzen k\u00f6nnen.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/schwarzer-pfeffer-ganz\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Black pepper<\/span><span class=\"d\">F\u00fcr die Pilzpfanne.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/thymian-getrocknet\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">dried thyme<\/span><span class=\"d\">Der klassische Kr\u00e4uterpartner.<\/span><\/a><\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Shop-Links f\u00fchren zu unseren Produktseiten; dort ist gekennzeichnet, wenn ein Partner beteiligt ist.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k ea-quellen\" id=\"quellen\">\n<h2><span>Sources<\/span>Worauf sich das st\u00fctzt<\/h2>\n<ol>\n<li>Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung: Agaritin in Zuchtchampignons - gesundheitliche Bewertung.<\/li>\n<li>Cardwell G. et al.: A review of mushrooms as a potential source of dietary vitamin D. Nutrients 2018.<\/li>\n<li>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Mykologie: Pilzsachverst\u00e4ndigen-Liste und Vergiftungsstatistiken.<\/li>\n<li>Giftinformationszentren der L\u00e4nder: Jahresberichte zu Pilzvergiftungen, Anteil <em>Amanita phalloides<\/em>.<\/li>\n<li>Kalaras M.D. et al.: Effects of postharvest pulsed UV light treatment on vitamin D2 content in mushrooms. Food Chemistry 2012.<\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Champignon (Agaricus bisporus) Wissenschaftlich Agaricus bisporusChampignonverwandte (Agaricaceae) Sorten Wei\u00df, braun, Portobelloalle dieselbe Art, nur andere Reife Produktion Platz 1 weltweitder meistproduzierte Zuchtpilz Vitamin D Durch UV-LichtErgosterol wird zu Vitamin D2 Sehr wichtig VerwechslungsgefahrWiesenchampignon und Knollenbl\u00e4tterpilz Agaritin Sinkt beim GarenRisiko bei \u00fcblichem Verzehr gering Auf dieser Seite HerkunftNutzenInhaltsstoffeVerst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dftIn der K\u00fccheAls HausmittelAyurveda<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":8241,"parent":5278,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-8267","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8267","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8267"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8267\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9875,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8267\/revisions\/9875"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5278"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8241"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8267"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}