{"id":8276,"date":"2026-07-11T21:39:18","date_gmt":"2026-07-11T21:39:18","guid":{"rendered":"https:\/\/edenshealth.de\/wiki-archiv\/maronenroehrling-imleria-badia\/"},"modified":"2026-09-19T11:30:33","modified_gmt":"2026-09-19T11:30:33","slug":"maronenroehrling-imleria-badia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wiki-archiv\/maronenroehrling-imleria-badia\/","title":{"rendered":"Maronenr\u00f6hrling (Imleria badia)"},"content":{"rendered":"<div style=\"position:relative;width:100%;min-height:60vh;height:560px;max-height:70vh;background-image:url('https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-pilz-maronenroehrling.jpg');background-size:cover;background-position:center;overflow:hidden;margin:0 0 -1px 0;\">\n<div style=\"position:absolute;top:0;left:0;right:0;height:45%;background:linear-gradient(180deg, rgba(20,15,5,0.40) 0%, rgba(20,15,5,0) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:0;left:0;right:0;height:60%;background:linear-gradient(180deg, rgba(252,250,246,0) 0%, rgba(252,250,246,0.55) 55%, rgba(252,250,246,1) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:14%;left:0;right:0;padding:0 6%;text-align:left;\">\n<h1 style=\"color:#ffffff;font-size:2.6rem;font-weight:600;margin:0;text-shadow:0 2px 16px rgba(0,0,0,0.55);letter-spacing:-0.5px;\">Maronenr\u00f6hrling (Imleria badia)<\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"eh-arch\">\n<div class=\"ea-steck\">\n<div>\n<div class=\"k\">Wissenschaftlich<\/div>\n<div class=\"v\">Imleria badia<small>fr\u00fcher <em>Xerocomus badius<\/em><\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Deutscher Name<\/div>\n<div class=\"v\">Chestnut bolete<small>kurz Marone<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">H\u00e4ufigkeit<\/div>\n<div class=\"v\">Der h\u00e4ufigste Sammelpilz<small>in Nadelw\u00e4ldern \u00fcberall<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Merkmal<\/div>\n<div class=\"v\">Poren blauen auf Druck<small>ein harmloses, hilfreiches Kennzeichen<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Wichtig<\/div>\n<div class=\"v\">C\u00e4sium-Spitzenreiter<small>die h\u00f6chsten Werte unter Speisepilzen<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Speisewert<\/div>\n<div class=\"v\">Sehr gut<small>und hervorragend zum Trocknen<\/small><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ea-body\">\n<nav class=\"ea-nav\">\n<div class=\"t\">Auf dieser Seite<\/div>\n<p><a href=\"#herkunft\">Origin<\/a><a href=\"#nutzen\">Nutzen<\/a><a href=\"#inhalt\">Ingredients<\/a><a href=\"#kombi\">Verst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dft<\/a><a href=\"#gerichte\">In der K\u00fcche<\/a><a href=\"#hausmittel\">Als Hausmittel<\/a><a href=\"#tradition\">Ayurveda &amp; TCM<\/a><a href=\"#warn\">Warnhinweise<\/a><a href=\"#passend\">Passend zum Thema<\/a><a href=\"#quellen\">Sources<\/a><\/p>\n<div class=\"box\"><b>Kurz gesagt<\/b><\/p>\n<p>Der Maronenr\u00f6hrling ist der Brot-und-Butter-Pilz des mitteleurop\u00e4ischen Sammlers: h\u00e4ufig, gut zu erkennen, wohlschmeckend und ohne gef\u00e4hrliche Doppelg\u00e4nger. Sein auff\u00e4lligstes Merkmal ist, dass die Poren auf Druck blau anlaufen - das ist harmlos und hilft beim Bestimmen. Ein Punkt verdient dagegen echte Aufmerksamkeit: Unter allen Speisepilzen reichert die Marone C\u00e4sium-137 am st\u00e4rksten an.<\/p>\n<\/div>\n<\/nav>\n<div>\n<section class=\"ea-k\" id=\"herkunft\">\n<h2><span>Origin<\/span>Der Pilz, den jeder findet<\/h2>\n<div class=\"eh-kraeuter-img\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%272272%27%20height%3D%271704%27%20viewBox%3D%270%200%202272%201704%27%3E%3Crect%20width%3D%272272%27%20height%3D%271704%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-pilz-maronenroehrling.jpg\" alt=\"Maronenr\u00f6hrling\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:14px;border:2px solid rgba(201,162,75,0.4);box-shadow:0 8px 24px rgba(23,58,36,0.15);\" loading=\"lazy\"><\/div>\n<p class=\"ea-satz\">Wer in einem Fichtenwald sucht und nichts findet, hat entweder ein schlechtes Jahr erwischt oder ist am falschen Ort.<\/p>\n<p class=\"ea-drop\"><em>Imleria badia<\/em> hat einen kastanienbraunen, jung samtigen und bei Feuchtigkeit leicht schmierigen Hut von f\u00fcnf bis f\u00fcnfzehn Zentimetern Durchmesser, einen schlanken, braun gefaserten Stiel ohne Netz und eine R\u00f6hrenschicht, die jung blassgelb und sp\u00e4ter olivgelb ist. Das Fleisch ist wei\u00dflich bis blassgelb.<\/p>\n<p>Sein charakteristisches Merkmal ist das Blauen: Dr\u00fcckt man mit dem Finger auf die Poren, verf\u00e4rben sie sich innerhalb von Sekunden blaugr\u00fcn. Das ist eine harmlose enzymatische Reaktion - bestimmte Phenolverbindungen werden bei Kontakt mit Luftsauerstoff oxidiert - und hat nichts mit Giftigkeit zu tun. Bei R\u00f6hrlingen ist Blauen kein Warnzeichen, auch wenn sich das Ger\u00fccht hartn\u00e4ckig h\u00e4lt; entscheidend ist die Farbe der Poren selbst, und rote Poren sind das eigentliche Warnsignal.<\/p>\n<p>Die Marone lebt in Mykorrhiza mit Nadelb\u00e4umen, vor allem mit Fichten und Kiefern, und ist in Mitteleuropa der mit Abstand h\u00e4ufigste Sammelpilz. Ihre Saison reicht von Juli bis in den November, mit dem Schwerpunkt im September und Oktober. Sie ist weniger w\u00e4hlerisch als der Steinpilz, erscheint auch in eher armen Forsten und in Massen - ein guter Maronentag f\u00fcllt den Korb.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"nutzen\">\n<h2><span>Nutzen<\/span>Hervorragend - und der Spitzenreiter beim C\u00e4sium<\/h2>\n<p class=\"ea-drop\">Die Marone ist ein Speisepilz ohne arzneiliche Anspr\u00fcche. Geschmacklich steht sie dem Steinpilz nahe, ist etwas milder, und sie eignet sich hervorragend zum Trocknen - getrocknete Maronen sind eine ausgezeichnete und deutlich g\u00fcnstigere Alternative zu getrockneten Steinpilzen.<\/p>\n<p>Es gibt allerdings ein Thema, das bei ihr wichtiger ist als bei jedem anderen Speisepilz: die C\u00e4siumbelastung. In den j\u00e4hrlichen Messreihen des Bundesamts f\u00fcr Strahlenschutz steht der Maronenr\u00f6hrling regelm\u00e4\u00dfig an der Spitze der Liste - er reichert C\u00e4sium-137 st\u00e4rker an als jede andere gebr\u00e4uchliche Speisepilzart. In den nach Tschernobyl st\u00e4rker belasteten Regionen S\u00fcddeutschlands, vor allem im Bayerischen Wald, im Voralpenland und in Teilen Baden-W\u00fcrttembergs, wurden \u00fcber die Jahre Werte gemessen, die den Grenzwert f\u00fcr Handelsware deutlich \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Der Grund liegt in der Biologie: Pilze nehmen C\u00e4sium auf, weil es chemisch dem Kalium \u00e4hnelt und von denselben Transportsystemen erfasst wird. Mykorrhizapilze wie die Marone nehmen es aus der organischen Auflage des Waldbodens auf, wo es sich nach Tschernobyl angesammelt hat und wo es sehr langsam abgebaut wird - die Halbwertszeit von C\u00e4sium-137 betr\u00e4gt drei\u00dfig Jahre, und die Verlagerung in tiefere Bodenschichten geht nur langsam voran.<\/p>\n<p>Wie ernst ist das? Das Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz stellt klar: Wer in belasteten Gebieten 250 Gramm stark belasteter Wildpilze pro Woche isst, erh\u00e4lt eine zus\u00e4tzliche Strahlendosis, die deutlich unter der nat\u00fcrlichen j\u00e4hrlichen Strahlenbelastung liegt. F\u00fcr gelegentlichen Genuss ist das Thema erledigt. Wer in den betroffenen Regionen sammelt und regelm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Mengen Maronen isst, sollte die aktuellen Regionalwerte kennen und kann durch Blanchieren und Wegsch\u00fctten des Kochwassers einen Teil des C\u00e4siums entfernen.<\/p>\n<div class=\"ea-zahlen\">\n<div class=\"ea-zahl\"><b>30 Jahre<\/b><span>Halbwertszeit von C\u00e4sium-137<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Spitzenreiter<\/b><span>unter den Speisepilzen bei der Anreicherung<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>250 g\/Woche<\/b><span>Referenzmenge in der BfS-Beispielrechnung<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Juli - Nov.<\/b><span>Saison, Schwerpunkt September und Oktober<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"inhalt\">\n<h2><span>Ingredients<\/span>Warum sie blaut und warum sie C\u00e4sium sammelt<\/h2>\n<p>Das Blauen beruht auf Variegats\u00e4ure und verwandten Pulvins\u00e4urederivaten, die bei Verletzung des Gewebes mit Luftsauerstoff reagieren und sich dabei blau verf\u00e4rben. Es ist eine v\u00f6llig harmlose Reaktion und bei vielen R\u00f6hrlingen zu beobachten. Die Regel, dass blauende Pilze giftig seien, ist falsch - aber die Regel, dass R\u00f6hrlinge mit roten Poren stehen bleiben, ist richtig und f\u00fcr Anf\u00e4nger die wichtigere.<\/p>\n<p>Die C\u00e4siumanreicherung hat eine eigene Chemie. C\u00e4sium ist ein Alkalimetall wie Kalium und wird von den Kaliumtransportern der Pilzzellen mit aufgenommen. Bestimmte Pilzarten - neben der Marone auch Semmelstoppelpilz, Trompetenpfifferling und Rotbrauner Schmierr\u00f6hrling - haben besonders effiziente Transportsysteme und reichern entsprechend stark an. Zuchtpilze und Zersetzerpilze auf Substrat sind davon nicht betroffen.<\/p>\n<p>Eine praktische Folge: Der C\u00e4siumgehalt ist wasserl\u00f6slich, und Blanchieren mit anschlie\u00dfendem Wegsch\u00fctten des Kochwassers senkt ihn messbar - Untersuchungen zeigen Reduktionen um einen erheblichen Anteil. Das kostet etwas Aroma, ist aber f\u00fcr Vielsammler in belasteten Regionen eine sinnvolle Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<p>Verwechslungen sind unproblematisch. Der Steinpilz ist heller, hat ein wei\u00dfes Stielnetz und blaut nicht. Der Gallenr\u00f6hrling hat rosa R\u00f6hren und ein grobes dunkles Stielnetz und schmeckt bitter. Der Rotfu\u00dfr\u00f6hrling blaut ebenfalls, hat aber einen rot gef\u00e4rbten Stiel und ein weicheres, w\u00e4ssrigeres Fleisch - ebenfalls essbar, nur weniger gut. Giftige Verwechslungspartner gibt es bei der Marone nicht.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"kombi\">\n<h2><span>Verst\u00e4rkte Kombinationen<\/span>Der Alltagspilz<\/h2>\n<p>Sie ist vielseitig, h\u00e4ufig und g\u00fcnstig zu haben - und die beste Alternative zum teuren Steinpilz.<\/p>\n<div class=\"ea-kombi\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Trocknen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + D\u00f6rrger\u00e4t<\/div>\n<p>Sie trocknet hervorragend und ist getrocknet eine ausgezeichnete, deutlich g\u00fcnstigere Alternative zum Steinpilz.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Braten<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + Butter und Zwiebel<\/div>\n<p>Der Klassiker. Kr\u00e4ftig braten, bis die Fl\u00fcssigkeit weg ist, dann Zwiebeln dazu.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Mischpilze<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + Pfifferling und Semmelstoppelpilz<\/div>\n<p>Dieselbe Saison, erg\u00e4nzende Texturen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Suppe<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + Pilzsuppe<\/div>\n<p>Getrocknete Maronen ergeben eine kr\u00e4ftige, dunkle Pilzsuppe.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Bestimmung<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + Blautest<\/div>\n<p>Auf die Poren dr\u00fccken: Blaugr\u00fcne Verf\u00e4rbung innerhalb von Sekunden best\u00e4tigt die Marone.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Blanchieren<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + belastete Region<\/div>\n<p>In den betroffenen Gebieten S\u00fcddeutschlands senkt Blanchieren mit weggesch\u00fcttetem Kochwasser den C\u00e4siumgehalt messbar.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3 class=\"ea-beisst-h\"><span>Was sich bei\u00dft<\/span>Diese Kombinationen lieber lassen<\/h3>\n<div class=\"ea-kombi beisst\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">C\u00e4sium<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + gro\u00dfe Mengen in S\u00fcddeutschland<\/div>\n<p>Sie ist der Spitzenreiter bei der Anreicherung. In belasteten Regionen die aktuellen Messwerte des Bundesamts f\u00fcr Strahlenschutz beachten.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Rote Poren<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">R\u00f6hrlinge + rote R\u00f6hrenm\u00fcndungen<\/div>\n<p>Die Anf\u00e4ngerregel: R\u00f6hrlinge mit roten Poren bleiben stehen. Blauen allein ist dagegen harmlos.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Gallenr\u00f6hrling<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + rosa R\u00f6hren und bitterer Geschmack<\/div>\n<p>Nicht giftig, aber er ruiniert das Gericht.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Schleim<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + feuchtes Wetter<\/div>\n<p>Bei N\u00e4sse wird die Huthaut schmierig. Sie l\u00e4sst sich abziehen, was die Konsistenz verbessert.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Waschen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + Wasserbad<\/div>\n<p>Wie alle R\u00f6hrlinge saugt sie sich voll. Abb\u00fcrsten oder abwischen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Maden<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Marone + befallene Exemplare<\/div>\n<p>Sie sind h\u00e4ufig befallen. Stiel anschneiden und pr\u00fcfen, bevor sie in den Korb kommt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"gerichte\">\n<h2><span>In der K\u00fcche<\/span>Der Korbf\u00fcller<\/h2>\n<ul class=\"ea-gerichte\">\n<li><span class=\"g\">Gebraten<\/span><span class=\"w\">In Butter mit Zwiebeln und Petersilie.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Rahmsauce<\/span><span class=\"w\">Zu Semmelkn\u00f6deln, Sp\u00e4tzle oder Wild.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Pilzsuppe<\/span><span class=\"w\">Aus getrockneten Maronen - kr\u00e4ftig und dunkel.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Risotto<\/span><span class=\"w\">Mit dem Einweichwasser getrockneter Maronen als Fond.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Pilzgulasch<\/span><span class=\"w\">Mit Paprika und saurer Sahne.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Getrocknet<\/span><span class=\"w\">Sie trocknet hervorragend - die beste Konservierung.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Pilzpulver<\/span><span class=\"w\">Getrocknet und gemahlen als W\u00fcrzpulver.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Eingefroren<\/span><span class=\"w\">Vorgebraten einfrieren.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Eingelegt<\/span><span class=\"w\">Kleine, feste Exemplare in Essig-\u00d6l.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Blanchiert<\/span><span class=\"w\">In belasteten Regionen: blanchieren, Kochwasser weggie\u00dfen.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"ea-tipp\"><b>Faustregel:<\/b> Getrocknete Maronen sind der beste Kompromiss in der Pilzk\u00fcche: Sie kosten einen Bruchteil von getrockneten Steinpilzen, geben eine \u00e4hnlich kr\u00e4ftige, dunkle Pilzbr\u00fche und haben ein eigenes, leicht nussiges Aroma. F\u00fcr Suppe und Risotto sind sie oft die bessere Wahl.<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"hausmittel\">\n<h2><span>Als Hausmittel<\/span>Maronen trocknen<\/h2>\n<div class=\"ea-rezept\">\n<div>\n<div class=\"k\">So geht&#8217;s<\/div>\n<h3>Der Wintervorrat aus dem Fichtenwald<\/h3>\n<ol>\n<li>Nur feste, madenfreie Exemplare verwenden. Den Stiel unten anschneiden und die Schnittfl\u00e4che pr\u00fcfen; befallene Teile wegschneiden.<\/li>\n<li>Nicht waschen. Mit Pinsel oder Tuch s\u00e4ubern. Bei nassem Wetter ist die Huthaut schmierig - sie l\u00e4sst sich abziehen, was Konsistenz und Haltbarkeit verbessert.<\/li>\n<li>In gleichm\u00e4\u00dfige Scheiben von drei bis f\u00fcnf Millimetern schneiden. R\u00f6hren mit trocknen, sie geben dem Ergebnis Farbe und Aroma.<\/li>\n<li>Auf Gittern oder im D\u00f6rrger\u00e4t bei 40 bis 50 Grad trocknen, die Scheiben d\u00fcrfen sich nicht ber\u00fchren. Im Backofen bei leicht ge\u00f6ffneter T\u00fcr.<\/li>\n<li>Fertig sind sie, wenn sie beim Biegen brechen. Vollst\u00e4ndig ausk\u00fchlen lassen und in luftdichte Gl\u00e4ser f\u00fcllen.<\/li>\n<li>Nach ein bis zwei Wochen kontrollieren: Beschl\u00e4gt das Glas, waren sie nicht ganz trocken und m\u00fcssen nachgetrocknet werden. Dunkel gelagert halten sie mindestens ein Jahr.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Wof\u00fcr<\/div>\n<p>F\u00fcr den Wintervorrat und als g\u00fcnstige Alternative zu getrockneten Steinpilzen. Die Marone ist ein Speisepilz ohne arzneiliche Bedeutung.<\/p>\n<div class=\"k\" style=\"margin-top:14px\">Menge<\/div>\n<p>Als Lebensmittel nach Belieben, gut durchgegart. In den c\u00e4siumbelasteten Regionen S\u00fcddeutschlands die aktuellen Messwerte des Bundesamts f\u00fcr Strahlenschutz beachten und bei regelm\u00e4\u00dfigem Verzehr gro\u00dfer Mengen blanchieren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"tradition\">\n<h2><span>Ayurveda &amp; TCM<\/span>Was die alten Systeme sagen<\/h2>\n<div class=\"ea-trad\">\n<div>\n<h3>Ayurveda<\/h3>\n<p>Der Maronenr\u00f6hrling ist im Ayurveda nicht vertreten - ein europ\u00e4isch-nordasiatischer Waldpilz ohne Platz in den klassischen indischen Texten.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Traditional Chinese Medicine<\/h3>\n<p>Auch in der chinesischen Materia medica spielt <em>Imleria badia<\/em> keine Rolle. R\u00f6hrlinge werden in Yunnan in gro\u00dfem Umfang gesammelt und gegessen; die dortigen Arten sind teilweise andere. Eine arzneiliche Zuordnung gibt es nicht - wie die meisten Speisepilze ist die Marone \u00fcberall ein Nahrungsmittel und nirgends eine Droge.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"warn\">\n<h2><span>Warnhinweise<\/span>Wann du aufpassen solltest<\/h2>\n<div class=\"ea-warn\">\n<h3>Bitte beachten<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>H\u00f6chste C\u00e4siumanreicherung unter den Speisepilzen:<\/strong> In belasteten Regionen S\u00fcddeutschlands die aktuellen Messwerte des Bundesamts f\u00fcr Strahlenschutz beachten. Blanchieren mit weggesch\u00fcttetem Kochwasser senkt den Gehalt messbar.<\/li>\n<li><strong>Blauen ist harmlos:<\/strong> Die Verf\u00e4rbung der Poren auf Druck ist eine normale enzymatische Reaktion und kein Giftzeichen.<\/li>\n<li><strong>Rote Poren bleiben stehen:<\/strong> Das ist die wichtige Anf\u00e4ngerregel f\u00fcr R\u00f6hrlinge - nicht das Blauen.<\/li>\n<li><strong>Gallenr\u00f6hrling:<\/strong> Rosa R\u00f6hren, grobes dunkles Stielnetz, bitterer Geschmack. Nicht giftig, aber er verdirbt das Gericht.<\/li>\n<li><strong>Maden pr\u00fcfen:<\/strong> Maronen sind h\u00e4ufig befallen. Stiel anschneiden, bevor der Pilz in den Korb kommt.<\/li>\n<li><strong>Immer durchgaren:<\/strong> Wie alle Pilze geh\u00f6rt sie vollst\u00e4ndig gegart.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Diese Seite informiert und ersetzt keine \u00e4rztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte abkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"passend\">\n<h2><span>Passend zum Thema<\/span>Weiterlesen und mitkochen<\/h2>\n<div class=\"ea-passend\"><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/steinpilz-boletus-edulis\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Porcini mushroom<\/span><span class=\"d\">Der teurere Verwandte - und der Vergleichsma\u00dfstab.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/butterpilz-suillus-luteus\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">Butter mushroom<\/span><span class=\"d\">Der andere h\u00e4ufige Nadelwaldr\u00f6hrling - mit einer eigenen Regel.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/semmelstoppelpilz-hydnum-repandum\/\"><span class=\"art\">Archiv<\/span><span class=\"n\">hedgehog mushroom<\/span><span class=\"d\">Der zweite C\u00e4sium-Spitzenreiter.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/schwarzer-pfeffer-ganz\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Black pepper<\/span><span class=\"d\">F\u00fcr die Pilzpfanne.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/thymian-getrocknet\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">dried thyme<\/span><span class=\"d\">Der Kr\u00e4uterpartner zum Waldpilzgericht.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/bergoregano\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Bergoregano<\/span><span class=\"d\">F\u00fcr die mediterrane Variante.<\/span><\/a><\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Shop-Links f\u00fchren zu unseren Produktseiten; dort ist gekennzeichnet, wenn ein Partner beteiligt ist.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k ea-quellen\" id=\"quellen\">\n<h2><span>Sources<\/span>Worauf sich das st\u00fctzt<\/h2>\n<ol>\n<li>Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz: Radioaktivit\u00e4t in Wildpilzen - j\u00e4hrliche Messberichte mit Artenranking.<\/li>\n<li>Steinhauser G., Brandl A.: Caesium in mushrooms - uptake and reduction by culinary processing. Journal of Environmental Radioactivity.<\/li>\n<li>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Mykologie: Bestimmungsmerkmale von R\u00f6hrlingen.<\/li>\n<li>Gerhardt E.: Der gro\u00dfe BLV Pilzf\u00fchrer f\u00fcr unterwegs.<\/li>\n<li>Kala\u010d P.: A review of chemical composition and nutritional value of wild-growing and cultivated mushrooms. Journal of the Science of Food and Agriculture 2013.<\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maronenr\u00f6hrling (Imleria badia) Wissenschaftlich Imleria badiafr\u00fcher Xerocomus badius Deutscher Name Maronenr\u00f6hrlingkurz Marone H\u00e4ufigkeit Der h\u00e4ufigste Sammelpilzin Nadelw\u00e4ldern \u00fcberall Merkmal Poren blauen auf Druckein harmloses, hilfreiches Kennzeichen Wichtig C\u00e4sium-Spitzenreiterdie h\u00f6chsten Werte unter Speisepilzen Speisewert Sehr gutund hervorragend zum Trocknen Auf dieser Seite HerkunftNutzenInhaltsstoffeVerst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dftIn der K\u00fccheAls HausmittelAyurveda &amp; TCMWarnhinweisePassend zum ThemaQuellen Kurz<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":8250,"parent":5278,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-8276","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8276"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9884,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8276\/revisions\/9884"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5278"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8250"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/edenshealth.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}