Lateinischer Name: Calvatia gigantea

Herkunft
Der Riesenbovist kann einen Durchmesser von 10 bis 50 Zentimetern erreichen und wächst auf Wiesen, Weiden und in lichten Wäldern. Historisch wurde er unter anderem zur Beruhigung von Bienenvölkern (schwelend) und als Zunder genutzt.
Verwendung in der Küche
Nur junge Exemplare, die im Anschnitt noch vollständig weiß sind, sind zum Verzehr geeignet. Sie lassen sich in Scheiben schneiden und ähnlich wie ein Schnitzel panieren und braten.
Anwendung als Heilmittel
In der Volksheilkunde wurde die getrocknete Sporenmasse des reifen Riesenbovists traditionell äußerlich zur Blutstillung bei kleineren Wunden aufgelegt.
Gesundheitlicher Nutzen
Junge Riesenboviste liefern pflanzliches Eiweiß und haben eine milde, schwammartige Konsistenz, die vielseitig einsetzbar ist.
Inhaltsstoffe
Pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe sowie in der reifen, sporenhaltigen Form Calvacin, eine Substanz, die in der Forschung untersucht wurde.
Traditionelle Chinesische Medizin
Der Riesenbovist ist kein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Ayurvedische Medizin
Der Riesenbovist hat keine Tradition in der ayurvedischen Medizin.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Wird meist einfach paniert und mit Zitrone serviert, um den milden Eigengeschmack zu unterstreichen.
Warnhinweise
Wichtig: Nur junge, im Anschnitt komplett weiße Exemplare sind essbar. Reifere, bereits gelblich oder bräunlich verfärbte Exemplare mit sichtbarer Sporenmasse sind nicht mehr zum Verzehr geeignet und wirken auf Säugetiere roh toxisch.

