Lateinischer Name: Agaricus bisporus

Herkunft
Der Champignon wurde erstmals im 17. Jahrhundert von Olivier de Serres bei Paris in aufgelassenen Kalksteinhöhlen kultiviert und verdankt dieser Anbaumethode seinen französischen Namen. Heute ist er weltweit der meistangebaute Speisepilz überhaupt.
Verwendung in der Küche
Der Champignon ist durch seinen milden, vielseitigen Geschmack einer der beliebtesten Speisepilze und wird roh im Salat, gebraten, gefüllt oder in Suppen verwendet. Die weiter ausgereifte Wachstumsstufe wird als „Riesenchampignon“ oder Portobello bezeichnet und hat ein intensiveres, fleischigeres Aroma.
Anwendung als Heilmittel
In der Naturheilkunde wird der Champignon aufgrund seines hohen Nährstoffgehalts bei niedrigem Kaloriengehalt als Bestandteil einer ausgewogenen, unterstützenden Ernährung geschätzt, insbesondere bei Gewichtsmanagement und zur Ergänzung von B-Vitaminen.
Gesundheitlicher Nutzen
Champignons liefern nennenswerte Mengen an B-Vitaminen, Vitamin D und Kalium bei sehr geringem Kaloriengehalt und tragen so zu einer ausgewogenen, ballaststoffreichen Ernährung bei.
Inhaltsstoffe
Etwa 91 % Wasser, rund 4 % Protein, unter 1 % Fett, ca. 24 kcal pro 100 g, sowie Vitamin B1, B2, Niacin, Pantothensäure, Folsäure, Vitamin C, K und D2, dazu Kalium, Eisen und Zink.
Traditionelle Chinesische Medizin
Der Champignon ist kein klassischer Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin, da er ursprünglich aus Europa stammt, wird aber wegen seines Nährwerts als stärkendes Lebensmittel geschätzt.
Ayurvedische Medizin
Der Champignon hat keine Tradition in der ayurvedischen Medizin und wird in den klassischen indischen Schriften nicht erwähnt.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Harmoniert geschmacklich und wirkstofflich hervorragend mit Knoblauch, Thymian und Petersilie – eine Kombination, die zusätzlich die Aufnahme fettlöslicher Vitamine unterstützt.
Warnhinweise
Champignons sollten möglichst frisch verzehrt und nicht zu lange gelagert werden, da sie schnell verderben können. Bei bekannter Pilzunverträglichkeit den Verzehr in kleinen Mengen testen.

