Lateinischer Name: Suillus luteus

Herkunft
Der Butterpilz begleitet vor allem Kiefernarten und ist auf der gesamten nördlichen Erdhalbkugel auf sauren Böden verbreitet. Seine glänzende, fettig wirkende Huthaut gibt ihm seinen Namen.
Verwendung in der Küche
Vor der Zubereitung sollte die schleimige Huthaut abgezogen werden, was die Verträglichkeit verbessert und Schmutzpartikel entfernt. Der Butterpilz hat einen milden Geschmack und eignet sich für Suppen, Saucen und Pilzpfannen, muss aber aufgrund seines hohen Wassergehalts zügig verarbeitet werden.
Anwendung als Heilmittel
Eine traditionelle medizinische Anwendung des Butterpilzes ist nicht überliefert; er wird ausschließlich kulinarisch genutzt.
Gesundheitlicher Nutzen
Der Butterpilz liefert pflanzliches Eiweiß, Kalium und B-Vitamine bei niedrigem Kaloriengehalt.
Inhaltsstoffe
Pflanzliches Eiweiß, Kalium, B-Vitamine sowie Ballaststoffe.
Traditionelle Chinesische Medizin
Der Butterpilz ist kein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Ayurvedische Medizin
Der Butterpilz hat keine Tradition in der ayurvedischen Medizin.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Passt gut zu Zwiebeln und Speck in einer klassischen Pilzpfanne.
Warnhinweise
Die glänzende Huthaut sollte vor dem Verzehr immer abgezogen werden, da sie bei manchen Menschen Magen-Darm-Beschwerden auslösen kann. Aufgrund des hohen Wassergehalts nach der Ernte zügig verarbeiten.

