Ginseng (Panax ginseng)

Lateinischer Name: Panax ginseng

Getrocknete Ginsengwurzeln

Herkunft

Ginseng ist in den Bergwäldern Ostasiens beheimatet – vor allem in Korea, im Nordosten Chinas und im äußersten Osten Russlands. Wildwachsender Ginseng ist mittlerweile selten und geschützt; der heute erhältliche Ginseng stammt fast ausschließlich aus kontrolliertem Anbau, mit Korea als traditionellem Hauptanbaugebiet.

Verwendung in der Küche

Selten in der Küche, eher in Nahrungsergänzung

Anwendung als Heilmittel

Immunstärkend, leistungsfördernd

Gesundheitlicher Nutzen

Ginseng wird traditionell als stärkendes Adaptogen eingesetzt, das dem Körper helfen soll, besser mit Stress umzugehen. Er wird häufig bei Erschöpfung, nachlassender Konzentration und in Erholungsphasen verwendet; erste Studien untersuchen zudem Effekte auf geistige Leistungsfähigkeit und Immunsystem.

Inhaltsstoffe

Ginsenoside, Polysaccharide

Traditionelle Chinesische Medizin

Ginseng („Ren Shen“) gilt als eines der bedeutendsten Tonika der chinesischen Medizin überhaupt. Er soll das Qi stärken, insbesondere von Milz und Lunge, und wird traditionell bei ausgeprägter Erschöpfung und allgemeiner Schwäche eingesetzt.

Ayurvedische Medizin

Ginseng ist kein klassisches Ayurveda-Kraut – seine Tradition liegt in Ostasien, nicht in Südasien. In der modernen ayurvedischen Praxis wird er gelegentlich als Rasayana (Verjüngungsmittel) diskutiert, hat dort aber keine historisch gewachsene Stellung wie etwa Ashwagandha.

Wirkungsverstärkende Kombinationen

Mit Ashwagandha bei Erschöpfung

Warnhinweise

Nicht bei Bluthochdruck oder Schlafstörungen

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