Krause Glucke (Sparassis crispa)

Lateinischer Name: Sparassis crispa

Krause Glucke

Herkunft

Die Krause Glucke, auch „Fette Henne“ genannt, wächst am Stammgrund von Nadelbäumen, insbesondere der Waldkiefer, und ist in Asien, Nordamerika, Nordafrika und Europa verbreitet. Ihr korallenartig gekräuselter, blumenkohlähnlicher Fruchtkörper kann beeindruckende Größen erreichen.

Verwendung in der Küche

Die Krause Glucke lässt sich vielseitig verwenden: gebraten, in Ragouts oder getrocknet als aromatischer Würzpilz. Ihre wellige Struktur nimmt Saucen und Gewürze besonders gut auf.

Anwendung als Heilmittel

In der Naturheilkunde wird die Krause Glucke wegen ihres außergewöhnlich hohen Beta-Glucan-Gehalts zunehmend als ergänzendes Mittel zur Unterstützung des Immunsystems geschätzt.

Gesundheitlicher Nutzen

Der sehr hohe Beta-Glucan-Anteil von rund 40 % der Trockenmasse macht die Krause Glucke zu einem der Beta-Glucan-reichsten bekannten Speisepilze und macht sie im Bereich der Immununterstützung interessant.

Inhaltsstoffe

Ein außergewöhnlich hoher Anteil an Beta-Glucanen (bis zu 40 % der Trockenmasse), Ballaststoffe sowie verschiedene Mineralstoffe.

Traditionelle Chinesische Medizin

Die Krause Glucke ist kein historischer Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin, wird aber aufgrund ihres Beta-Glucan-Gehalts in modernen, TCM-inspirierten Ansätzen gelegentlich ergänzend eingesetzt.

Ayurvedische Medizin

Die Krause Glucke hat keine Tradition in der ayurvedischen Medizin und wird dort klassisch nicht erwähnt.

Wirkungsverstärkende Kombinationen

Passt geschmacklich gut zu Butter, Thymian und Schalotten, die das milde, leicht nussige Aroma unterstreichen.

Warnhinweise

Die Krause Glucke sollte vor dem Verzehr gründlich gereinigt werden, da sich in den vielen Falten oft Erde und kleine Tiere verstecken. Bei bekannter Pilzunverträglichkeit vorsichtig in kleinen Mengen testen.