Lateinischer Name: Cantharellus cibarius

Herkunft
Der Pfifferling ist weltweit verbreitet und kommt in Europa, Asien, Amerika und Australien vor. Er lebt in Mykorrhiza-Symbiose mit verschiedenen Baumarten und ist bislang ebenfalls nicht kommerziell kultivierbar, weshalb er ausschließlich aus Wildsammlung stammt.
Verwendung in der Küche
Der Pfifferling hat ein fruchtig-pfeffriges Aroma, das an Aprikosen erinnert, und wird traditionell in Rahmsaucen, zu Rührei oder als Beilage zu Wild und Fleischgerichten zubereitet.
Anwendung als Heilmittel
In der Naturheilkunde wird dem Pfifferling aufgrund seines Nährstoffprofils eine unterstützende Rolle bei der allgemeinen Gesundheitsvorsorge zugeschrieben, insbesondere im Hinblick auf seinen Vitamin-D-Gehalt.
Gesundheitlicher Nutzen
Pfifferlinge sind reich an Vitamin D, Eiweiß und Eisen. In der Volksheilkunde werden ihnen blutdrucksenkende und leberreinigende Eigenschaften zugeschrieben; auch krebshemmende Eigenschaften werden diskutiert, die wissenschaftliche Evidenz hierzu ist jedoch begrenzt.
Inhaltsstoffe
Vitamin D, pflanzliches Eiweiß, Eisen sowie verschiedene Carotinoide, die dem Pfifferling seine charakteristische goldgelbe Farbe verleihen.
Traditionelle Chinesische Medizin
Der Pfifferling ist kein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin, da er ursprünglich nicht im ostasiatischen Kulturraum verbreitet war.
Ayurvedische Medizin
Der Pfifferling hat keine Tradition in der ayurvedischen Medizin und wird dort nicht erwähnt.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Klassisch mit Sahne, Petersilie und einem Schuss Weißwein kombiniert – die enthaltenen Carotinoide werden dabei durch das Fett der Sahne besser aufgenommen.
Warnhinweise
Verwechslungsgefahr besteht mit dem Falschen Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca), der echte Lamellen statt Leisten besitzt, intensiver orange gefärbt ist und weicheres Fleisch sowie einen eher pilzigen statt fruchtigen Geruch hat. Beim Sammeln daher besondere Sorgfalt walten lassen.

