Flaschenbovist (Lycoperdon perlatum)

Lateinischer Name: Lycoperdon perlatum

Flaschenbovist

Herkunft

Der Flaschenbovist, auch Flaschenstäubling genannt, kommt häufig in Laub- und Nadelwäldern vor, meist von Juni bis November, und wächst oft in größeren Gruppen. Seine mit kleinen Stacheln besetzte, birnenförmige Oberfläche ist charakteristisch.

Verwendung in der Küche

Nur junge Exemplare mit noch vollständig weißem Inneren sind zum Verzehr geeignet und können in diesem Stadium sogar roh gegessen werden. Zum Kochen eignet sich der Flaschenbovist weniger gut, da er dabei zäh wird – besser ist kurzes Anbraten in Butter.

Anwendung als Heilmittel

In der Volksheilkunde wurde die reife, sporenhaltige Masse traditionell äußerlich zur Blutstillung bei kleineren Wunden verwendet, ähnlich wie beim Riesenbovist.

Gesundheitlicher Nutzen

Junge Flaschenboviste liefern pflanzliches Eiweiß und haben eine milde, feinporige Konsistenz.

Inhaltsstoffe

Pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe sowie in der reifen Form Sporenpulver mit traditionell blutstillenden Eigenschaften.

Traditionelle Chinesische Medizin

Der Flaschenbovist ist kein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Ayurvedische Medizin

Der Flaschenbovist hat keine Tradition in der ayurvedischen Medizin.

Wirkungsverstärkende Kombinationen

Wird am besten kurz und scharf in Butter angebraten, kombiniert mit etwas Petersilie.

Warnhinweise

Nur junge, im Inneren noch komplett weiße Exemplare verzehren – ältere, bereits verfärbte Fruchtkörper sind ungenießbar. Beim Kochen wird der Flaschenbovist zäh, daher eher kurz anbraten statt länger garen.