Grüner Tee lose (Sencha)

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Japanischer Sencha, Frühjahrspflückung.

Kategorie:

Japanischer Sencha, ganzblättrig, mild-grasig im Geschmack.

Auf einen Blick

  • Pflanze: Camellia sinensis (Teestrauch), Sorte für grünen Tee, ungefermentet
  • Verwendeter Teil: die jungen Blätter und Blattknospen
  • Herkunft: Japan, Sencha ist die klassische japanische Grüntee-Sorte
  • Qualitätsmerkmal: satte grüne Farbe und ganze, nicht gebrochene Blätter sprechen für schonende Verarbeitung
  • Tradition: in Japan seit dem 8. Jahrhundert bekannt, Sencha selbst ist eine jüngere Verarbeitungsform aus dem 17./18. Jahrhundert
Zur Einordnung: Grüner Tee enthält von Natur aus Koffein und Catechine (unter anderem EGCG). Für Koffein gibt es zugelassene Aussagen, zum Beispiel „trägt zur Verbesserung der Konzentration bei“, gültig ab einer bestimmten Menge pro Portion. Wie viel Koffein im fertigen Aufguss tatsächlich landet, hängt stark von Wassertemperatur, Menge und Ziehzeit ab und ist bei diesem losen Tee nicht standardisiert deklariert. Wir machen deshalb bewusst keine Wirkaussage zu diesem konkreten Produkt.

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Was drinsteckt

Koffein, in grünem Tee traditionell auch „Teein“ genannt, chemisch identisch mit dem Koffein aus Kaffee, dazu Catechine beziehungsweise Polyphenole wie EGCG und geringe Mengen L-Theanin.

Wie er zubereitet wird

1 Teelöffel pro Tasse mit etwa 70 bis 80 °C heißem Wasser übergießen, nicht kochend, das macht Sencha bitter, und 1 bis 2 Minuten ziehen lassen. Die Blätter liefern meist noch ein bis zwei weitere Aufgüsse.

Gut zu wissen

  • Koffeinhaltig: Bei Koffeinempfindlichkeit, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern die Menge im Blick behalten
  • Die Gerbstoffe (Tannine) können die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln hemmen, im Idealfall nicht direkt zu eisenreichen Mahlzeiten trinken
  • Nicht für Haustiere: siehe unseren Tiergesundheitsbereich

Wie immer gilt: Kräutertee ist ein Genussmittel, kein Ersatz für gutes Essen und keine ärztliche Beratung. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, Vorerkrankungen oder Dauermedikation lohnt sich im Zweifel ein kurzes Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt.

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