Melissa officinalis.
Melissentee (Blätter)
Verfügbar bei teetopfZitronenmelisse, geschnitten, mit dem typischen zitronigen Aroma.
Auf einen Blick
- Pflanze: Melissa officinalis (Zitronenmelisse), ein Lippenblütler
- Verwendeter Teil: die Blätter, geschnitten
- Herkunft: ursprünglich östlicher Mittelmeerraum, heute auch in Mitteleuropa kultiviert
- Qualitätsmerkmal: intensiver Zitronenduft beim Anreiben der Blätter ist ein gutes Frischezeichen
- Tradition: seit der Antike als „Bienenkraut“ bekannt, der Gattungsname Melissa kommt vom griechischen Wort für Biene, im Mittelalter fester Bestandteil von Klostergärten
Was drinsteckt
Ätherisches Öl, unter anderem mit Citral und Citronellal, verantwortlich für den Zitronenduft, dazu Gerbstoffe wie Rosmarinsäure und Flavonoide.
Wie er zubereitet wird
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blätter mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, zugedeckt 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Da das ätherische Öl leicht flüchtig ist, das Gefäß beim Ziehen abgedeckt halten.
Gut zu wissen
- Bei Schilddrüsenerkrankungen, insbesondere einer Schilddrüsenüberfunktion, vor regelmäßigem Konsum in größeren Mengen ärztlich Rücksprache halten
- In Schwangerschaft und Stillzeit ist Melissentee in haushaltsüblichen Trinkmengen unbedenklich
- Nicht für Haustiere: siehe unseren Tiergesundheitsbereich
Wie immer gilt: Kräutertee ist ein Genussmittel, kein Ersatz für gutes Essen und keine ärztliche Beratung. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, Vorerkrankungen oder Dauermedikation lohnt sich im Zweifel ein kurzes Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt.
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