Liebstöckel (Levisticum officinale)

Botanischer Name
Levisticum officinaleDoldenblütler (Apiaceae)
Verwendeter Teil
Wurzelarzneilich; Blätter als Gewürz
Leitstoffe
AlkylphthalideLigustilid und Butylidenphthalid - der Maggi-Geruch
Einstufung
Traditional use (EMA)Kommission E positiv: Durchspülungstherapie
Wuchs
Bis 2 Metermehrjährig, treibt jedes Frühjahr neu aus
Küchenrolle
Suppenkrautextrem dominant - sehr sparsam dosieren

HerkunftDas Kraut, das nie in der Maggiflasche war

Frischer Liebstöckel auf Holztisch

Der bekannteste deutsche Pflanzenname beruht auf einer Verwechslung, die sich seit über hundert Jahren hält.

Liebstöckel stammt vermutlich aus dem westlichen Iran und dem Kaukasus und kam über die Römer nach Mitteleuropa. Karl der Große ließ ihn in der Landgüterverordnung Capitulare de villis ausdrücklich anbauen, und seitdem gehört er in den mitteleuropäischen Bauerngarten. Er ist mehrjährig, wird ohne Mühe zwei Meter hoch, treibt jedes Frühjahr aus derselben Wurzel wieder aus und überlebt jeden Winter. Ein einziger Stock reicht einem Haushalt lebenslang - es ist eine der wenigen Pflanzen, bei der man eher überlegt, wie man sie loswird.

Der Name „Maggikraut“ ist eine der hartnäckigsten Verwechslungen der deutschen Sprache. Julius Maggi brachte 1886 seine Würze auf den Markt; sie enthielt nie Liebstöckel, sondern war und ist ein Produkt aus hydrolysiertem Pflanzeneiweiß. Aber der Geruch ähnelt sich stark, weil beide dieselbe Richtung treffen - herzhaft, sellerieartig, dominant. Die Leute rochen am Kraut, dachten an die Flasche, und der Name blieb. Er ist heute in vielen Regionen bekannter als „Liebstöckel“.

Der Name Liebstöckel selbst hat nichts mit Liebe zu tun, auch wenn die Volksüberlieferung ihn gern zum Liebeszauber macht. Er ist eine lautliche Eindeutschung des mittellateinischen levisticum, das wiederum aus ligusticum entstanden ist - „das aus Ligurien Stammende“. Die Deutung als „Liebstock“ kam erst später dazu, und mit ihr die Legenden von Liebestränken und Hochzeitssuppen. Das ist Sprachgeschichte, keine Pharmakologie - aber es erklärt, warum das Kraut in so vielen Hochzeitsbräuchen auftaucht.

NutzenDurchspülung - ein klar umrissenes und gut begründetes Anwendungsgebiet

Liebstöckelwurzel hat ein präzise beschriebenes Anwendungsgebiet, und das ist ungewöhnlich für eine Küchenpflanze. Die Kommission E führt sie zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nierengrieß. Die Europäische Arzneimittel-Agentur ordnet sie als traditional use ein, zur Steigerung der Harnmenge, um damit leichte Beschwerden im Harntrakt zu lindern. Beide Einordnungen meinen dasselbe Prinzip: mehr Urinvolumen, mehr Spülung.

Der Gedanke dahinter ist mechanisch und einleuchtend. Bakterien in der Blase brauchen Zeit, um sich an der Schleimhaut festzusetzen und zu vermehren. Wer häufiger und in größerer Menge Wasser lässt, verkürzt diese Zeit. Das ersetzt kein Antibiotikum bei einer ausgeprägten Infektion, aber es ist genau das, was auch die Ärztin empfiehlt, wenn sie zu viel Trinken rät. Liebstöckel unterstützt das, weil die ätherischen Öle die Nierendurchblutung und damit die Harnproduktion leicht steigern.

Wie stark dieser Effekt ist, lässt sich schlecht beziffern. Es gibt kein gutes kontrolliertes Studienmaterial zu Liebstöckel als Einzeldroge am Menschen; die Einordnung stützt sich auf Tierversuche, pharmakologische Plausibilität und lange Anwendungserfahrung. Das ist der ehrliche Stand. In der Praxis wird Liebstöckel deshalb fast immer in Kombinationen eingesetzt, etwa mit Tausendgüldenkraut und Rosmarin in einem seit Jahrzehnten verkauften Fertigpräparat, für das es immerhin Anwendungsbeobachtungen und eine Studie zur Rezidivprophylaxe gibt.

Traditionell wird Liebstöckel darüber hinaus als Verdauungsmittel bei Völlegefühl und Blähungen verwendet - ein Gebiet, auf dem viele Doldenblütler unterwegs sind und auf dem die Bitterstoffe und ätherischen Öle plausibel wirken. Dafür gibt es keine Monographie, aber auch keine Bedenken. Und es gibt eine Grenze, die ausdrücklich im Text der Kommission E steht: Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Wasseransammlungen infolge von Herz- oder Nierenschwäche darf keine Durchspülungstherapie gemacht werden. Das ist keine Formalie, sondern der wichtigste Satz auf dieser Seite.

0,4 - 1,7 %ätherisches Öl in der getrockneten Wurzel
bis 70 %Anteil Alkylphthalide im ätherischen Öl
4 - 8 gTagesdosis Wurzel nach Kommission E
2 Literempfohlene Trinkmenge bei Durchspülungstherapie

InhaltsstoffePhthalide - der Stoff, der nach Suppe riecht

Der charakteristische Geruch des Liebstöckels kommt von einer kleinen, ungewöhnlichen Stoffgruppe: den Alkylphthaliden. Die wichtigsten sind Ligustilid und Butylidenphthalid, und sie können bis zu siebzig Prozent des ätherischen Öls ausmachen. Dieselben Verbindungen prägen Sellerie und die chinesische Heilpflanze Dang Gui, und deshalb riechen alle drei in dieselbe Richtung. Phthalide sind in der Pflanzenwelt selten - man findet sie fast nur bei Doldenblütlern, und das macht Liebstöckel geruchlich unverwechselbar.

Diese Phthalide sind nicht nur Aroma. Ligustilid wird in der Forschung als krampflösend und durchblutungsfördernd beschrieben, und ein Teil der traditionellen Verdauungsanwendung lässt sich damit erklären. Man sollte diese Befunde aber nicht überziehen: Sie stammen überwiegend aus Untersuchungen an Angelica sinensis, wo Ligustilid in ganz anderen Mengen und in anderem Kontext vorliegt.

Wie fast alle Doldenblütler enthält Liebstöckel Furanocumarine - hier vor allem Bergapten und Psoralen. Diese Stoffe machen die Haut lichtempfindlich: Kommt der Pflanzensaft auf die Haut und diese anschließend in die Sonne, kann eine phototoxische Reaktion entstehen, die aussieht wie eine Verbrennung und wochenlang braune Flecken hinterlässt. Wer im Sommer einen großen Liebstöckelstock zurückschneidet, sollte das mit langen Ärmeln tun oder am Abend - dasselbe gilt für Bärenklau, Pastinake und Engelwurz.

In der Wurzel kommen außerdem Cumarine, Harze und Bitterstoffe dazu, in den Blättern Flavonoide und eine ordentliche Menge Vitamin C. Die Wurzel wird im Herbst des zweiten oder dritten Jahres geerntet, gewaschen, längs geschnitten und bei mäßiger Wärme getrocknet; sie riecht dann noch intensiver als frisch, weil sich die Phthalide konzentrieren. Alte, geruchlose Ware ist wertlos - hier ist die Nase ein zuverlässiges Prüfinstrument.

Verstärkte KombinationenWo Liebstöckel hingehört - und wie wenig davon

Liebstöckel ist ein Dominanzgewürz. Er verträgt nur wenige Partner, und fast immer ist er der laute Teil, der zurückgenommen werden muss.

Suppe

Liebstöckel + Rinderbrühe

Die klassische Verbindung: ein einziges Blatt in den Topf, mehr nicht. Die Phthalide brauchen Fett und lange Hitze, um sich zu verteilen, und geben der Brühe die herzhafte Tiefe, die man sonst nur mit Würzpaste hinbekommt.

Harnwege

Liebstöckelwurzel + Goldrute

Die beiden klassischen Durchspülungsdrogen ergänzen sich: Goldrute bringt Flavonoide und Saponine, Liebstöckel die ätherischen Öle. In Fertigpräparaten stehen sie oft nebeneinander - wichtig ist bei beiden die Trinkmenge von rund zwei Litern.

Harnwege

Liebstöckelwurzel + Rosmarin und Tausendgüldenkraut

Die Dreierkombination des bekanntesten deutschen Blasenpräparats. Sie hat als Kombination die beste Datenlage, die es in diesem Bereich gibt - deutlich besser als jede der Pflanzen einzeln.

Eintopf

Liebstöckel + Kartoffel und Wurzelgemüse

In Kartoffelsuppe, Erbseneintopf und Linsengerichten ist Liebstöckel traditionell verankert. Stärke puffert das Aroma ab, sodass es sich verteilt, statt zu dominieren.

Fleisch

Liebstöckel + Schmorgerichte

In langen Schmorgängen mit Rind oder Lamm darf ein ganzer Stängel mitschmoren und am Ende entfernt werden - wie ein Lorbeerblatt behandelt.

Salz

Liebstöckel + selbstgemachtes Kräutersalz

Getrocknete, gemahlene Blätter mit grobem Salz gemischt ergeben ein Würzsalz, das Fertigwürze weitgehend ersetzt. Ein Verhältnis von 1 : 10 reicht völlig.

Was sich beißtDiese Kombinationen lieber lassen

Niere

Liebstöckel + eingeschränkte Nierenfunktion

Die Kommission E schließt die Durchspülungstherapie bei eingeschränkter Nierenfunktion ausdrücklich aus. Wer Nierenwerte hat, die nicht in Ordnung sind, nimmt keine Durchspülungsdrogen - ohne ärztliche Rücksprache gar nicht.

Herz

Liebstöckel + Ödeme bei Herz- oder Nierenschwäche

Bei Wasseransammlungen infolge einer Herz- oder Niereninsuffizienz ist Durchspülung kontraindiziert. Die Behandlung solcher Ödeme gehört in ärztliche Hand und funktioniert nach ganz anderen Regeln.

Sonne

Liebstöckel + Sonne auf frischem Pflanzensaft

Die Furanocumarine machen die Haut lichtempfindlich. Beim Rückschnitt im Sommer lange Ärmel tragen oder abends arbeiten - phototoxische Reaktionen sehen aus wie Verbrennungen und dauern Wochen.

Menge

Liebstöckel + großzügige Hand

Das Gewürz ist so dominant, dass ein Blatt zu viel eine ganze Suppe ruiniert. Anders als bei Petersilie oder Schnittlauch gibt es hier kein „etwas zu viel“, sondern nur „ungenießbar“.

Schwangerschaft

Liebstöckel + Schwangerschaft

Als Gewürz in Speisen unproblematisch. Von arzneilichen Mengen der Wurzel wird in Schwangerschaft und Stillzeit mangels Daten und wegen traditionell beschriebener uteruswirksamer Effekte abgeraten.

Fieber

Liebstöckel + Blasenentzündung mit Fieber oder Flankenschmerz

Durchspülung ist die Maßnahme bei leichten Beschwerden. Kommen Fieber, Schüttelfrost, Flankenschmerz oder Blut im Urin dazu, ist es keine Blasenentzündung mehr - dann sofort zum Arzt.

Zu welchem GerichtWo ein einziges Blatt genügt

  • RinderbrüheEin Blatt für den ganzen Topf, mit Wurzelgemüse mitgekocht und am Ende entfernt. Die Grundlage jeder herzhaften Suppe.
  • KartoffelsuppeDer klassische Einsatz in Mitteleuropa. Die Stärke nimmt das Aroma auf und macht es rund, statt es hervorstechen zu lassen.
  • Erbsen- und LinseneintopfHülsenfrüchte und Liebstöckel gehören traditionell zusammen. Ein kleiner Zweig mitkochen, vor dem Servieren herausnehmen.
  • TomatensauceEin halbes Blatt in einer langen Schmorsauce ersetzt den Hefeextrakt, den viele Fertigsaucen mitbringen.
  • KräuterbutterSehr fein gehackt in Butter - hier auf keinen Fall mehr als eine Messerspitze auf 250 g, sonst überlagert es alles.
  • GemüsebrühepulverGetrocknete Wurzel und Blätter gemahlen, mit Salz und anderen Wurzelgemüsen zum selbstgemachten Brühpulver verarbeitet.
  • SchmorbratenEin ganzer Stängel in den Bräter, wie ein Lorbeerblatt - gibt über Stunden ab, ohne zu dominieren.
  • Fond für FischSehr sparsam: Liebstöckel kann Fisch leicht erschlagen. Ein Blattzipfel im Sud reicht.
  • Gefüllte PaprikaIn der Füllung mit Hackfleisch und Reis ein traditionelles osteuropäisches Gewürz.
  • KräutersalzGetrocknete gemahlene Blätter mit grobem Meersalz - das haltbarste Format und das mit der besten Dosierkontrolle.
Faustregel: Frische Blätter sind etwa dreimal so kräftig wie getrocknete, und beide sind kräftiger, als man erwartet. Faustregel: Was du von Petersilie nehmen würdest, davon nimmst du vom Liebstöckel ein Zehntel.

Als HausmittelDer Durchspülungstee - und was dazugehört

So geht’s

Liebstöckelwurzel-Aufguss zur Durchspülung

  1. Voraussetzung prüfen: keine bekannte Nierenschwäche, keine Herzschwäche, keine Wasseransammlungen, kein Fieber und kein Flankenschmerz. Trifft eines davon zu, ist dieser Tee nicht der richtige Weg.
  2. 1,5 bis 3 g getrocknete, geschnittene Wurzel pro Tasse abwiegen - etwa ein Teelöffel. Die Ware muss deutlich nach Liebstöckel riechen; geruchlose Wurzel ist alt.
  3. Mit kochendem Wasser übergießen, zugedeckt zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Das Zudecken ist wichtig, damit die ätherischen Öle nicht mit dem Dampf verschwinden.
  4. Zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt trinken, nicht abends - der Effekt ist mehr Harndrang, und der stört die Nacht.
  5. Zusätzlich auf rund zwei Liter Gesamtflüssigkeit am Tag kommen. Ohne diese Trinkmenge findet keine Durchspülung statt; der Tee allein ist nicht die Therapie, sondern ihr Anstoß.
  6. Nach spätestens zwei bis drei Tagen Bilanz ziehen: Wird es nicht deutlich besser oder kommen Fieber, Schüttelfrost oder Flankenschmerz dazu, gehört das in die Praxis - und zwar am selben Tag.
Wofür

Zur Durchspülungstherapie bei leichten Beschwerden der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nierengrieß. Nicht bei fieberhafter Infektion, nicht bei Nieren- oder Herzschwäche, nicht in der Schwangerschaft.

Menge

4 bis 8 g Wurzel am Tag entsprechend der Kommission-E-Monographie, aufgeteilt auf zwei bis drei Tassen, über höchstens ein bis zwei Wochen. Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen gehört die Ursache abgeklärt, nicht der Tee verlängert.

Ayurveda & TCMWas die alten Systeme sagen

Ayurveda

Liebstöckel ist im klassischen Ayurveda nicht vertreten - er ist eine west- und mitteleuropäische Kulturpflanze mit persischem Ursprung. Seine Rolle als scharf-warmes, verdauungsanregendes Doldengewürz nehmen dort andere Pflanzen ein, vor allem Asafoetida (Hing), die geruchlich in eine ähnlich dominante Richtung geht und ebenfalls in winzigen Mengen dosiert wird. Wer die Parallele sucht: beides sind Gewürze, bei denen ein Zuviel das Gericht unrettbar macht.

Traditionelle Chinesische Medizin

In der Traditionellen Chinesischen Medizin fehlt Liebstöckel, aber sein Leitstoff ist prominent vertreten. Ligustilid ist der Hauptbestandteil im ätherischen Öl von Dang Gui (Angelica sinensis), einer der meistverwendeten Drogen der gesamten chinesischen Medizin - dort als blutnährend und blutbewegend eingeordnet und vor allem in der Frauenheilkunde eingesetzt. Dass zwei Pflanzen aus derselben Familie mit demselben Leitstoff in zwei Traditionen für völlig verschiedene Zwecke stehen, ist einer der lehrreichsten Vergleiche in diesem Archiv.

WarnhinweiseWann du aufpassen solltest

Bitte beachten

  • Nicht bei Nierenschwäche: Die Kommission E schließt die Durchspülungstherapie bei eingeschränkter Nierenfunktion ausdrücklich aus. Das ist eine harte Gegenanzeige, keine Vorsichtsformel.
  • Nicht bei Ödemen durch Herz- oder Nierenschwäche: Wassereinlagerungen infolge einer Herz- oder Niereninsuffizienz werden nicht durchgespült. Diese Situation gehört ärztlich behandelt.
  • Phototoxizität: Die Furanocumarine machen die Haut lichtempfindlich. Beim Schneiden großer Pflanzen im Sommer Arme bedecken oder abends arbeiten.
  • Fieber ist die Grenze: Blasenbeschwerden mit Fieber, Schüttelfrost, Flankenschmerz oder Blut im Urin sind keine Selbstbehandlung. Dann am selben Tag in die Praxis.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Als Küchengewürz unbedenklich, arzneiliche Mengen der Wurzel sind mangels Daten und wegen traditionell beschriebener Wehenwirkung zu meiden.
  • Trinkmenge nicht vergessen: Eine Durchspülungstherapie ohne ausreichende Flüssigkeit ist keine Therapie. Wer aus medizinischen Gründen wenig trinken darf, macht sie gar nicht.

Diese Seite informiert und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte abklären lassen.

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QuellenWorauf sich das stützt

  1. European Medicines Agency, HMPC: Community herbal monograph on Levisticum officinale Koch, radix - traditional use.
  2. Kommission E, Monographie „Levistici radix“, BAnz Nr. 101 vom 01.06.1990.
  3. Bundesinstitut für Risikobewertung: Stellungnahme zu Furocumarinen in Lebensmitteln und Pflanzen.
  4. Sigurdsson S., Gudbjarnason S.: Effect of Levisticum officinale extracts - Untersuchungen zu Phthaliden in Apiaceen.
  5. Blaschek W. (Hrsg.): Wichtl - Teedrogen und Phytopharmaka, Kapitel Levistici radix.