Weißdorn (Crataegus monogyna)

Lateinischer Name: Crataegus monogyna

Weißdorn rote Beeren am Zweig

Herkunft

Heimisch in weiten Teilen Europas, Westasiens und Nordafrikas, wächst als Strauch oder kleiner Baum an Waldrändern und in Hecken. Seit dem 19. Jahrhundert intensiv in der europäischen Herzmedizin erforscht, zuvor bereits volksmedizinisch als „Herzbaum“ bekannt.

Verwendung in der Küche

Tees, Tinkturen

Anwendung als Heilmittel

Herzstärkend, durchblutungsfördernd

Gesundheitlicher Nutzen

Blüten, Blätter und Früchte enthalten Flavonoide, die traditionell zur Unterstützung eines gesunden Herz-Kreislauf-Systems eingesetzt werden.

Inhaltsstoffe

Flavonoide, Gerbstoffe, Procyanidine

Traditionelle Chinesische Medizin

Als „Shan Zha“ (die Früchte) ein bekanntes Mittel der chinesischen Medizin, traditionell zur Anregung der Verdauung bei fettreichen Mahlzeiten sowie zur Unterstützung des Kreislaufs eingesetzt.

Ayurvedische Medizin

Kein zentraler Bestandteil der klassischen ayurvedischen Tradition.

Wirkungsverstärkende Kombinationen

Mit Ginkgo zur Kreislaufunterstützung

Warnhinweise

Nicht als Ersatz für Herzmedikamente verwenden; Nicht bei niedrigem Blutdruck

Passende Empfehlung

Weißdorn-Extrakt (Oligomere Procyanidine, OPC)

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