Löwenmähne (Hericium erinaceus)

Lateinischer Name: Hericium erinaceus

Löwenmähne Pilz Nahaufnahme

Herkunft

Ein Baumpilz, der in den gemäßigten Wäldern Nordamerikas, Europas und Ostasiens auf Laubbäumen wächst. In Ostasien, vor allem in China und Japan, wird er seit Langem auch gezielt kultiviert.

Verwendung in der Küche

Als Speisepilz angebraten, geschmacklich an Meeresfrüchte erinnernd.

Anwendung als Heilmittel

In der traditionellen chinesischen Medizin zur Unterstützung von Konzentration und geistiger Klarheit geschätzt.

Gesundheitlicher Nutzen

Wegen seines milden, meeresfrüchteartigen Geschmacks geschätzt, wird die Löwenmähne in der modernen Forschung im Zusammenhang mit Konzentration und Nervenzellunterstützung untersucht (Wirkstoffe: Hericenone, Erinacine).

Inhaltsstoffe

Hericenone, Erinacine.

Traditionelle Chinesische Medizin

In der chinesischen Medizin als „Hou Tou Gu“ (Affenkopfpilz) bekannt, traditionell zur Stärkung der Verdauungsenergie (Milz-Qi) und des Magens eingesetzt.

Ayurvedische Medizin

Kein traditioneller Bestandteil der ayurvedischen Materia Medica – die Löwenmähne stammt aus der ostasiatischen und nordamerikanischen Pilztradition.

Wirkungsverstärkende Kombinationen

Klassisch mit Butter und Knoblauch angebraten.

Warnhinweise

Bei bekannter Pilzallergie meiden.