Pfefferminztee (Blätter)

Verfügbar bei teetopf

Mentha piperita, geschnitten.

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Kategorie:
Tradition & Ritual

Was die Tradition über die Pfefferminze erzählt

Englische Kreuzung

Sie ist eine Kreuzung aus Wasserminze und Grüner Minze. Beschrieben wurde sie zuerst Ende des 17. Jahrhunderts in England.

Die Nymphe Minthe

Der griechische Mythos erzählt von der Nymphe Minthe, die in eine duftende Pflanze verwandelt wurde. Von ihr hat die Minze ihren Namen.

Das Ritual

Ein paar Blätter mit heißem Wasser übergießen und kurz ziehen lassen: als Tee nach dem Essen oder im Sommer eiskalt mit Zitrone.

Im Porträt im Botanical Archiv: Nutzen, Inhaltsstoffe, Hausmittel, Ayurveda & TCM und alle Quellen.

Wofür die Volksheilkunde die Pfefferminze nutzte: im Botanical Archiv →

Kräftig-aromatische Pfefferminzblätter, geschnitten für einen intensiven Aufguss.

Auf einen Blick

  • Pflanze: Mentha × piperita (Pfefferminze), eine Kreuzung aus Wasserminze und Grüner Minze
  • Verwendeter Teil: die Blätter, geschnitten
  • Herkunft: heute weltweit kultiviert, Handelsware oft aus Deutschland, Marokko oder Ägypten
  • Qualitätsmerkmal: hoher Mentholgehalt sorgt für die typische Frische und Schärfe im Geschmack
  • Tradition: seit der Antike bekannt, im deutschsprachigen Raum seit dem 18. Jahrhundert breit angebaut
Traditionell: Pfefferminzblätter werden in der Volksheilkunde traditionell nach dem Essen getrunken, in Marokko mit viel Zucker und grünem Tee, in England als Nachtisch-Tee.

Volksheilkunde, Tradition, Forschung

Wofür die Pfefferminze seit dem 18. Jahrhundert in jeder Hausapotheke steht, was Menthol kann und was belegt ist.

Zum Porträt im Botanical Archiv →

Was drinsteckt

Ätherisches Öl mit hohem Mentholanteil (typischerweise 30 bis 55 % des Öls), dazu Gerbstoffe, vor allem Rosmarinsäure, und Flavonoide. Das Menthol ist auch für das kühlende Gefühl im Mund verantwortlich.

Wie er zubereitet wird

1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blätter mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 5 bis 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Für ein milderes Aroma kürzer ziehen lassen, für mehr Frische etwas länger.

Gut zu wissen

  • Bei Sodbrennen oder Reflux kann Pfefferminztee die Beschwerden nach individueller Erfahrung eher verstärken, da er den unteren Speiseröhrenschließmuskel entspannen kann
  • Säuglinge und Kleinkinder sollten wegen des hohen Mentholanteils keinen unverdünnten Pfefferminztee erhalten
  • Nicht für Haustiere: insbesondere Katzen reagieren empfindlich auf ätherische Öle

Wie immer gilt: Kräutertee ist ein Genussmittel, kein Ersatz für gutes Essen und keine ärztliche Beratung. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, Vorerkrankungen oder Dauermedikation lohnt sich im Zweifel ein kurzes Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt.

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Wofür wurde Pfefferminze früher verwendet?

Das erzählen wir ausführlich im Botanical Archiv: wofür die Volksheilkunde die Pfefferminze nutzte, was die Forschung heute dazu sagt und mit allen Quellen. Zum Porträt →

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