Mistel (Viscum album)

Lateinischer Name: Viscum album

Mistelzweig mit weißen Beeren

Herkunft

Heimisch in weiten Teilen Europas und Asiens, wächst als Halbschmarotzer auf Laub- und Nadelbäumen. In keltischer und germanischer Mythologie wurde sie als heilige, magische Pflanze verehrt.

Verwendung in der Küche

Nicht in der Küche verwendet

Anwendung als Heilmittel

Immunmodulierend, blutdruckregulierend

Gesundheitlicher Nutzen

Traditionell zur Unterstützung des Kreislaufs bei leicht erhöhtem Blutdruck eingesetzt. In der Komplementäronkologie wird ärztlich verordneter Mistelextrakt ergänzend zur Krebstherapie erforscht – eine Selbstbehandlung ist wegen der Giftigkeit der Beeren nicht angezeigt.

Inhaltsstoffe

Lektine, Viscotoxine

Traditionelle Chinesische Medizin

Als „Sang Ji Sheng“ (auf Maulbeerbäumen wachsende Mistel) ein bekanntes Mittel der chinesischen Medizin, traditionell zur Stärkung von Leber und Nieren sowie bei Gelenkbeschwerden eingesetzt.

Ayurvedische Medizin

Kein zentraler Bestandteil der klassischen ayurvedischen Tradition.

Wirkungsverstärkende Kombinationen

Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden

Warnhinweise

Giftig bei falscher Anwendung; nicht selbstständig verarbeiten oder anwenden