Lateinischer Name: Berberis vulgaris

Herkunft
Heimisch in Europa, Nordafrika und Westasien, wächst wild an Waldrändern und in Hecken. Seit der Antike ist sie für ihre sauren Beeren und die gelbe Wurzelrinde bekannt.
Verwendung in der Küche
Reisgerichte, Wild, Marmelade
Anwendung als Heilmittel
Verdauungsfördernd, leberanregend
Gesundheitlicher Nutzen
Die Wurzelrinde enthält den Bitterstoff Berberin, der traditionell zur Unterstützung von Leber und Galle sowie bei leichten Verdauungsbeschwerden eingesetzt wird.
Inhaltsstoffe
Berberin, Vitamin C
Traditionelle Chinesische Medizin
Die europäische Berberitze selbst spielt in der klassischen chinesischen Medizin keine zentrale Rolle; verwandte Berberis-Arten sind in Asien wegen ihres Berberin-Gehalts bekannt.
Ayurvedische Medizin
Eine verwandte Art, Berberis aristata („Daruharidra“), ist ein etabliertes ayurvedisches Mittel bei Haut- und Verdauungsbeschwerden – die europäische Berberitze selbst gehört nicht zur klassischen ayurvedischen Materia Medica.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Mit Artischocke bei Leber-Galle-Problemen
Warnhinweise
Nicht während Schwangerschaft

