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Naturally supportive hay fever and allergies
🧬 Wie Allergien im Körper überhaupt entstehen, erklären wir hier im Detail: Wie Allergien wirklich entstehen.
Heuschnupfen und Allergien entstehen durch ein überreagierendes Immunsystem – Ernährung heilt sie nach aktueller Studienlage nicht, kann die Symptome aber unterstützend abmildern helfen.

🧬 So reagiert dein Immunsystem bei Heuschnupfen
Bei einer Allergie stuft das Immunsystem eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen fälschlicherweise als Bedrohung ein. Beim Erstkontakt bildet es spezifische Antikörper (IgE), die sich an sogenannte Mastzellen heften – Immunzellen, die in Schleimhäuten von Nase, Augen und Atemwegen sitzen und randvoll mit Histamin und anderen Entzündungsbotenstoffen gefüllt sind.
Bei erneutem Pollenkontakt docken die Allergene an die IgE-Antikörper auf den Mastzellen an, die daraufhin regelrecht aufplatzen (Degranulation) und ihren Inhalt schlagartig freisetzen. Histamin bindet an Rezeptoren in Nase und Augen und löst die typischen Symptome aus: Die Gefäße weiten sich und werden durchlässiger, Schleimhäute schwellen an, Juckreiz- und Niesreflexe werden ausgelöst.
Weil Histamin der zentrale Auslöser der Symptomkaskade ist, setzt der erste Ansatz unten – Histamin im Blick behalten – genau an dieser Stelle an.
Histamin im Blick behalten
Histamin ist ein körpereigener Entzündungsbotenstoff, der Allergiebeschwerden verstärken kann. In der Pollensaison kann eine bewusst histaminärmere Ernährung – weniger gereifter Käse, Rotwein, bestimmte Fischsorten – die Beschwerdelast senken.
Entzündungshemmend essen
Kräuter, Gemüse und zuckerarme Beeren wie schwarze und rote Johannisbeeren wirken entzündungshemmend und können die Pollensaison unterstützend begleiten.
Die Darm-Immun-Verbindung
Das Immunsystem hängt eng mit der Darmgesundheit zusammen. Ein gesundes Mikrobiom mit intakter Darmbarriere wird mit einem geringeren Allergierisiko in Verbindung gebracht – eine gestörte Darmbarriere dagegen mit der Entstehung von Allergien diskutiert.
Konsequent statt halbherzig
Wer stark unter der Pollensaison leidet, kann von einer testweise konsequenten Umstellung mehr profitieren als von gelegentlichen kleinen Anpassungen: histaminarm essen, zugesetzten Zucker und künstliche Konservierungsstoffe für einige Wochen konsequent meiden. Das entlastet den Stoffwechsel und gibt dem Körper – inklusive der körpereigenen Entgiftungsorgane – mehr Spielraum, sich auf die Regulation des Immunsystems zu konzentrieren.
Wichtig: Es gibt bislang keine Studien, die belegen, dass eine spezielle Ernährung Heuschnupfen heilt. Bei starken Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Suitable herbs in the Botanical Archive
Diese Inhalte dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine allergologische Diagnostik oder Behandlung. Bei starken oder neu auftretenden Allergiesymptomen wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.


