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Unterstützende Kräuter & Nährstoffe für Hunde
Einige aus dem Menschen-Wiki bekannte Heilpflanzen lassen sich – in angepasster Form und Dosierung – auch bei Hunden unterstützend einsetzen. Wichtig: Was für den Menschen gilt, lässt sich nicht 1:1 übertragen. Immer mit dem Tierarzt abstimmen.
Kurkuma (Curcumin)
Curcumin wird in tiermedizinischen Übersichtsarbeiten entzündungshemmende und antioxidative Wirkung zugeschrieben, u. a. bei Gelenkbeschwerden. Vorsicht bei Hunden mit Gallenwegserkrankungen, Blutungsneigung (z. B. unter Blutverdünnern) oder Neigung zu Oxalat-Nierensteinen – hier nur nach tierärztlicher Rücksprache.
Ginger
Gingerole wirken mild entzündungshemmend und werden traditionell bei Reiseübelkeit und leichten Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Studienlage bei Hunden ist begrenzt, aber die Anwendung in kleinen Mengen gilt als unbedenklich.
Mariendistel (Silymarin)
Der Wirkstoffkomplex Silymarin gilt als gut untersucht für die unterstützende Lebergesundheit bei Hunden, etwa begleitend zu Langzeitmedikation. Tierärztliche Quellen nennen Dosierungen im Bereich von 20–50 mg Silymarin/kg Körpergewicht täglich, aufgeteilt auf zwei Gaben – diese Angabe ersetzt keine individuelle tierärztliche Dosierung.
Grünlippmuschel-Extrakt
Für Gelenkgesundheit bei Hunden zählt Grünlippmuschel (Perna canaliculus) zu den am besten durch placebokontrollierte Studien belegten natürlichen Ergänzungen – mit nachweisbarer, wenn auch moderater Verbesserung von Beweglichkeit und Schmerzwerten bei Arthrose.
Omega-3-Fettsäuren
Fischöl (EPA/DHA) unterstützt Fell, Haut und Gelenke und ergänzt pflanzliche Wirkstoffe sinnvoll.
Diese Inhalte dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Dosierungen und Anwendung von Kräutern/Nährstoffen bitte grundsätzlich mit einem Tierarzt abstimmen – gerade bei Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme oder bei Katzen.


