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Unterstützende Kräuter & Nährstoffe für Katzen

Bei Katzen ist besondere Zurückhaltung geboten: Ihrem Stoffwechsel fehlt ein funktionsfähiges Enzym (UGT1A6) zum Abbau vieler pflanzlicher Phenole und Terpene. Was für Hunde oder Menschen unbedenklich ist, kann für Katzen gefährlich sein – ätherische Öle sind bei Katzen grundsätzlich tabu (siehe Gift- und Tabuliste).

Baldrian – eine Besonderheit

Anders als beim Menschen wirkt Baldrian auf viele Katzen nicht beruhigend, sondern anregend – ähnlich wie Katzenminze. Es handelt sich eher um eine kuriose Reaktion als um eine sinnvolle „Beruhigungsanwendung“ und sollte nicht zur Sedierung eingesetzt werden.

Kamille – nur in Maßen

In sehr geringen Mengen und stark verdünnt (z. B. als abgekühlter, schwacher Aufguss) gilt Kamille bei manchen Katzen als verträglich, enthält aber ebenfalls Wirkstoffe, die im Übermaß Probleme bereiten können. Grundsätzlich vor Anwendung tierärztlich abklären.

Omega-3-Fettsäuren

Fischöl (EPA/DHA) ist eine der am besten verträglichen und am breitesten befürworteten Ergänzungen für Katzen – sowohl für Fell und Haut als auch entzündungsregulierend.

Die wichtigste Grundregel

Bei Katzen gilt: lieber ein sicheres „Nein“ als ein riskantes „Vielleicht“. Die Liste sicher anwendbarer Kräuter ist bei Katzen deutlich kürzer als bei Hunden oder Menschen – jede Ergänzung sollte einzeln mit dem Tierarzt besprochen werden.

Important NOTE
Diese Inhalte dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Dosierungen und Anwendung von Kräutern/Nährstoffen bitte grundsätzlich mit einem Tierarzt abstimmen – gerade bei Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme oder bei Katzen.

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