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Ernährungsgrundlagen für Katzen
Katzen sind – anders als Hunde – obligate Karnivore: strikte Fleischfresser, deren Stoffwechsel vollständig auf tierische Nahrung ausgelegt ist. Das ist der wichtigste Unterschied, wenn es um ganzheitliche Ernährung geht, und der Grund, warum vegetarische oder stark pflanzenbasierte Rationen für Katzen grundsätzlich ungeeignet sind.
Was Katzen zwingend brauchen
Katzen können bestimmte Aminosäuren und Vitamine – allen voran Taurin – nicht in ausreichender Menge selbst herstellen und müssen sie über tierisches Gewebe aufnehmen. Ein Taurin-Mangel kann zu ernsthaften Herzproblemen (dilatative Kardiomyopathie) und Sehstörungen führen. Auch Vitamin A können Katzen nicht aus pflanzlichem Beta-Carotin umwandeln, sondern benötigen es in vorgeformter Form aus tierischen Quellen.
Warum das für ganzheitliche Ansätze wichtig ist
Gerade bei selbst zubereiteter oder roher Fütterung ist die Gefahr eines Nährstoffungleichgewichts bei Katzen besonders hoch. Die WSAVA Global Nutrition Guidelines bieten auch hier den fachlich anerkannten Rahmen, um eine Ration auf Vollständigkeit zu prüfen – eine tierärztliche Ernährungsberatung ist bei individuell zusammengestellten Rationen dringend zu empfehlen.
Praktische Hinweise
Katzen haben von Natur aus einen schwachen Durstreflex, da sie ursprünglich aus wasserarmen Regionen stammen und ihren Flüssigkeitsbedarf über Beutetiere deckten. Feuchtfutter-Anteile und mehrere Wasserstellen im Haus unterstützen die Nierengesundheit. Omega-3-Fettsäuren können Fell und Gelenke unterstützen.
Diese Inhalte dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Anliegen deines Tieres wende dich bitte an einen Tierarzt oder eine Tierklinik.


