Lateinischer Name: Cuminum cyminum

Herkunft
Ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und Vorderasien, bereits im Alten Ägypten und im antiken Rom als Gewürz genutzt. Heute ist Indien der weltweit größte Anbauschwerpunkt.
Verwendung in der Küche
Currys, Chili, orientalische und mexikanische Küche
Anwendung als Heilmittel
Traditionell verdauungsfördernd, krampflösend bei Blähungen
Gesundheitlicher Nutzen
Traditionell zur Anregung der Verdauung und gegen Blähungen eingesetzt, häufig in Currymischungen und als Tee.
Inhaltsstoffe
Cuminaldehyd, ätherisches Öl, Eisen
Traditionelle Chinesische Medizin
Kein zentraler Bestandteil der klassischen chinesischen Medizin.
Ayurvedische Medizin
Im Ayurveda als „Jeeraka“ ein sehr wichtiges Gewürz zur Anregung von Agni und fester Bestandteil vieler ayurvedischer Verdauungsmischungen.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Mit Koriander und Kurkuma
Warnhinweise
In größeren Mengen blutzuckersenkend – bei Diabetes-Medikation ärztlich abklären.

