Lateinischer Name: Imleria badia

Herkunft
Der Maronenröhrling wächst bevorzugt in 40 bis 90 Jahre alten Nadelholzbeständen auf sauren Böden, häufig bei Fichten, und ist in Europa und Nordamerika verbreitet. Sein kastanienbraun glänzender Hut gibt ihm seinen Namen.
Verwendung in der Küche
Der Maronenröhrling hat ein festes Fleisch und ein nussiges Aroma und eignet sich hervorragend zum Braten, für Suppen und zum Trocknen als Würzpilz.
Anwendung als Heilmittel
Eine spezifische traditionelle Heilanwendung ist für den Maronenröhrling nicht überliefert; er wird in erster Linie als nährstoffreicher Speisepilz geschätzt.
Gesundheitlicher Nutzen
Der Maronenröhrling liefert pflanzliches Eiweiß, B-Vitamine und Mineralstoffe bei niedrigem Kaloriengehalt.
Inhaltsstoffe
Pflanzliches Eiweiß, B-Vitamine, Kalium sowie Ballaststoffe.
Traditionelle Chinesische Medizin
Der Maronenröhrling ist kein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Ayurvedische Medizin
Der Maronenröhrling hat keine Tradition in der ayurvedischen Medizin.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Passt gut zu Zwiebeln, Petersilie und Kartoffeln in klassischen Pilzgerichten.
Warnhinweise
Wichtig: Roh giftig – kann Übelkeit, Magen-Darm-Koliken, Schwindel und Kreislaufprobleme verursachen. Das Gift wird durch Erhitzen auf mindestens 70 °C zuverlässig zerstört, daher immer gründlich durchgaren.

