Artischocke (Cynara scolymus)

Lateinischer Name: Cynara scolymus

Frische Artischocken auf Holztisch

Herkunft

Stammt vermutlich vom wilden Kardonen ab und wurde im Mittelmeerraum, insbesondere in Sizilien, seit der Antike kultiviert. Im Mittelalter verbreitete sie sich in ganz Europa.

Verwendung in der Küche

Salate, Antipasti, Gemüsebeilage

Anwendung als Heilmittel

Leberregenerierend, cholesterinsenkend

Gesundheitlicher Nutzen

Die Blätter enthalten Cynarin und Bitterstoffe, die traditionell zur Unterstützung von Leber, Galle und Verdauung eingesetzt werden.

Inhaltsstoffe

Cynarin, Bitterstoffe, Flavonoide

Traditionelle Chinesische Medizin

Kein traditioneller Bestandteil der klassischen chinesischen Medizin.

Ayurvedische Medizin

Kein Bestandteil der ayurvedischen Tradition – die Artischocke ist eine mediterrane Kulturpflanze.

Wirkungsverstärkende Kombinationen

Mit Mariendistel zur Leberunterstützung

Warnhinweise

Nicht bei Gallensteinen oder Gallenverschluss