Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum)

Lateinischer Name: Hydnum repandum

Semmelstoppelpilz

Herkunft

Der Semmelstoppelpilz lebt in Mykorrhiza-Symbiose mit Buchen, Fichten und Tannen und ist in den gemäßigten Wäldern Europas weit verbreitet. Statt Lamellen trägt er an der Hutunterseite charakteristische Stoppeln, was ihm seinen Namen gibt.

Verwendung in der Küche

Der Geschmack ist mild und erinnert entfernt an Haferflocken, wird nach längerem Kauen jedoch leicht scharf. Bei älteren Exemplaren kann das Fleisch bitter werden, weshalb die Stoppeln beim Putzen häufig entfernt werden.

Anwendung als Heilmittel

Eine spezifische traditionelle Heilanwendung des Semmelstoppelpilzes ist nicht überliefert; er wird in der Naturheilkunde in erster Linie als nährstoffreicher, gut verträglicher Speisepilz geschätzt.

Gesundheitlicher Nutzen

Wie viele Waldpilze liefert der Semmelstoppelpilz pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und verschiedene Mineralstoffe bei geringem Kaloriengehalt.

Inhaltsstoffe

Pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe, Kalium sowie B-Vitamine.

Traditionelle Chinesische Medizin

Der Semmelstoppelpilz ist kein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Ayurvedische Medizin

Der Semmelstoppelpilz hat keine Tradition in der ayurvedischen Medizin.

Wirkungsverstärkende Kombinationen

Passt gut zu Butter und frischen Kräutern wie Petersilie, die den milden Eigengeschmack unterstreichen.

Warnhinweise

Ältere, bereits bitter schmeckende Exemplare sind kulinarisch wenig attraktiv und sollten aussortiert werden. Beim Sammeln generell nur eindeutig bestimmbare, junge Fruchtkörper verwenden.