Lateinischer Name: Armillaria mellea

Herkunft
Der Honiggelbe Hallimasch ist nahezu weltweit verbreitet und wächst parasitisch an vielen Holzarten sowie als Folgezersetzer, vor allem auf Laubholz. Er bildet oft große, büschelige Kolonien am Stammfuß befallener Bäume.
Verwendung in der Küche
Für die Küche werden nur die Kappen und Stiele mit noch geschlossenem Ring verwendet, da ältere Exemplare zäh werden. Der Hallimasch muss vor dem Verzehr mindestens 15 Minuten gründlich durchgekocht werden, da er roh giftig ist.
Anwendung als Heilmittel
Eine traditionelle medizinische Anwendung des Hallimasch ist nicht überliefert; er wird ausschließlich als Speisepilz genutzt.
Gesundheitlicher Nutzen
Der Hallimasch liefert pflanzliches Eiweiß und verschiedene Mineralstoffe, sollte aufgrund seiner Rohgiftigkeit aber ausschließlich gut durchgegart verzehrt werden.
Inhaltsstoffe
Pflanzliches Eiweiß, Kalium sowie B-Vitamine; im rohen Zustand zusätzlich hitzelabile, magenreizende Verbindungen.
Traditionelle Chinesische Medizin
Der Hallimasch ist kein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Ayurvedische Medizin
Der Hallimasch hat keine Tradition in der ayurvedischen Medizin.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Klassisch mit Zwiebeln und Sahne in einer deftigen Pilzsauce zubereitet.
Warnhinweise
Wichtig: Roh giftig – mindestens 15 Minuten gründlich durchkochen. Verwechslungsgefahr besteht mit dem giftigen Nadelholzhäubling, einem gefährlichen Doppelgänger. Nur mit sicherer Bestimmungskenntnis sammeln.

