Lateinischer Name: Aloe barbadensis

Herkunft
Ursprünglich vermutlich von der Arabischen Halbinsel, seit Jahrtausenden im gesamten mediterranen und afrikanischen Raum kultiviert und heute weltweit in warmen, trockenen Klimazonen angebaut.
Verwendung in der Küche
Das klare Blattgel wird in Getränken und Smoothies verwendet – nicht die gelbe Randschicht (Aloin).
Anwendung als Heilmittel
Traditionell äußerlich bei Hautreizungen und Sonnenbrand angewendet.
Gesundheitlicher Nutzen
Das Blattgel wird traditionell äußerlich bei Hautreizungen, Sonnenbrand und kleinen Wunden verwendet. Innerlich eingenommener Aloe-Saft wird gelegentlich zur Verdauungsunterstützung genutzt – bei hochdosierten Extrakten ist wegen der abführenden Wirkung ärztliche Rücksprache ratsam.
Inhaltsstoffe
Polysaccharide, Vitamine, Mineralstoffe.
Traditionelle Chinesische Medizin
In der chinesischen Medizin als „Lu Hui“ bekannt, zählt Aloe zu den kühlenden, Hitze ausleitenden Kräutern und wird traditionell – in streng dosierter Form – bei innerer Hitze und Verstopfung eingesetzt.
Ayurvedische Medizin
Unter dem Namen „Kumari“ eine der bedeutendsten Heilpflanzen des Ayurveda. Sie gilt als kühlend und Pitta-ausgleichend und wird traditionell für Haut, Verdauung und als Rasayana (Verjüngungsmittel) geschätzt.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Äußerlich gut mit Ringelblume bei Hautpflege kombinierbar.
Warnhinweise
Der gelbe Saft (Aloin) wirkt stark abführend/reizend und sollte nicht innerlich angewendet werden, insbesondere nicht in der Schwangerschaft.

