Lateinischer Name: Curcuma longa

Herkunft
Kurkuma stammt ursprünglich aus Südasien und wird seit über 4.000 Jahren in Indien kultiviert, wo die Pflanze auch heute noch ihren wichtigsten Anbauschwerpunkt hat. Als Mitglied der Ingwergewächse (Zingiberaceae) gedeiht sie in tropischem, feuchtwarmem Klima und gelangte über Handelsrouten schon in der Antike bis nach Ostafrika und China.
Verwendung in der Küche
Currys, Suppen, Smoothies
Anwendung als Heilmittel
Entzündungshemmend, antioxidativ
Gesundheitlicher Nutzen
Der enthaltene Farbstoff Curcumin gilt als antioxidativ und entzündungshemmend und wird in zahlreichen Studien im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden, Verdauung und Leberfunktion untersucht. Traditionell wird Kurkuma zudem zur Unterstützung der Galleproduktion und als mildes Verdauungstonikum eingesetzt.
Inhaltsstoffe
Curcumin, ätherisches Öl
Traditionelle Chinesische Medizin
In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Kurkuma als „Jiang Huang“ bekannt und zählt zu den Kräutern, die Qi und Blut in Bewegung bringen sollen. Traditionell wird sie bei Stagnationsbeschwerden, Spannungsgefühlen und Menstruationsbeschwerden eingesetzt.
Ayurvedische Medizin
Im Ayurveda nimmt Kurkuma unter dem Namen „Haridra“ eine zentrale Stellung ein und gilt als reinigend und „sattvisch“ (geistig klärend). Sie wird traditionell bei Hautunreinheiten, zur Unterstützung der Verdauung (Agni) und zur Wundpflege verwendet – meist kombiniert mit schwarzem Pfeffer, der die Aufnahme von Curcumin verbessert.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Mit schwarzem Pfeffer (Piperin) zur verbesserten Aufnahme
Warnhinweise
Nicht bei Gallenproblemen
Suitable recommendation
kurkuma-extrakt
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Wechselwirkungen: Kurkuma kann die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Medikamenten verstärken – vor der Einnahme grösserer Mengen oder von Extrakten bitte ärztlich abklären. Das gilt besonders in Kombination mit schwarzem Pfeffer, weil Piperin die Aufnahme deutlich erhöht.
Schwangerschaft und Stillzeit: Als Gewürz in der Küche unbedenklich, hochdosierte Präparate jedoch nicht ohne ärztliche Rücksprache.
Hochdosierte Curcumin-Extrakte: In seltenen Fällen wurden Leberreaktionen beobachtet. Bei bestehender Lebererkrankung und bei längerer Einnahme von Extrakten ärztlich begleiten lassen.
Haustiere: Für Hunde und Katzen gelten andere Mengen als für Menschen – bitte nichts eigenmächtig ins Futter geben.

