Lateinischer Name: Ganoderma lucidum

Herkunft
Ein Baumpilz, der ursprünglich in den Wäldern Ostasiens beheimatet ist. In China wird er seit über 2.000 Jahren kultiviert und dort traditionell als „Pilz der Unsterblichkeit“ verehrt.
Verwendung in der Küche
Aufgrund seines bitteren Geschmacks meist als Tee oder Extrakt, selten kulinarisch verwendet.
Anwendung als Heilmittel
In der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrhunderten als „Pilz der Langlebigkeit“ geschätzt.
Gesundheitlicher Nutzen
Reishi wird traditionell zur allgemeinen Stärkung und als adaptogenes Mittel bei Erschöpfung eingesetzt. Moderne Forschung untersucht seine Beta-Glucane im Zusammenhang mit dem Immunsystem.
Inhaltsstoffe
Beta-Glucane, Triterpene.
Traditionelle Chinesische Medizin
Unter dem Namen „Ling Zhi“ gilt Reishi als eines der bedeutendsten Tonika der chinesischen Medizin, traditionell dem Herzen und der Beruhigung des Geistes („Shen“) zugeordnet.
Ayurvedische Medizin
Kein historisch verankertes Ayurveda-Kraut – Reishi gehört zur ostasiatischen Pilztradition, wird in der modernen ayurvedischen Praxis aber gelegentlich adaptiert.
Wirkungsverstärkende Kombinationen
Häufig mit Ingwer als Tee kombiniert.
Warnhinweise
Kann blutverdünnend wirken – bei Einnahme von Blutverdünnern vorher ärztlich abklären.

